STEINHUDE (tau). Mit dem Start des Kunsthandwerkermarktes am vergangenen Wochenende hat das Steinhuder Fischer- und Webermuseum auch eine neue Leiterin. Verena Walter-Bockhorn übernimmt die Funktion, die bisher Sandra Kilb fast fünf Jahre lang bekleidete. Kilb orientiert sich beruflich neu und übergibt nicht den Staffelstab, sondern das Museumsmaskottchen, den Herrn von Hudenstein, an ihre Nachfolgerin weiter. Walter-Bockhorn arbeitet ist Historikerin und gehört seit 2014 zum Team des Museums. Unter ihrer Leitung findet in den kommenden Wochen unter anderem die Ausstellung "Miniaturwelten fotografiert & gehäkelt" vom 25. März bis 24. Juni statt. Gezeigt werden Arbeiten der Künstlerin und Textildesignerin Silke Bosbach sowie des Fotografen Michael Lange.
Auch Steinhuder Grundschüler werden sich daran beteiligen und gehäkelte Werke zunächst an der Promenade ausstellen. Zum internationalen Museumstag am 22. Mai soll dann das beste Stück prämiert werden. Die Steinhuder stimmen dann ab, welche Häkelfigur am besten zu Steinhude passt. Sandra Kilb schaut hingegen auf eine schöne Zeit in den Steinhuder Museen zurück. Ihr persönlich hat die Spiel des Jahres Ausstellung (2013) gefallen und sehr viel Spaß gemacht. Denn in dieses Projekt hat das Team eine Menge Forschungsarbeit betrieben und dadurch interessante neue Einblicke für das Spielzeugmuseum herausgefunden. Außerdem erinnert sich Kilb gern an das Konzert von Milou und Flint zurück, eine inzwischen aufstrebende Gruppe und damit Perle aus der Kulturszene Hannover. Foto: tau
