1. 220 Rekruten legen Gelöbnis ab

    Vereidigung in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf

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    Augustdorf (gh). Überall dort, wo Grundausbildungseinheiten stationiert sind, finden regelmäßig feierliche Gelöbnisse statt. Unter den Augen von über 800 Familienangehörigen und Freunden, sowie Bürgermeister und 30 Ehrengästen, legten 220 Rekruten, darunter 16 Rekrutinnen, ihr Gelöbnis ab. Das Panzergrenadierbataillon 212 führte am vergangenen Donnerstag die Zeremonie auf dem Scharnhorst-Platz der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne durch. 81 Berufsanfänger der Bundeswehr gehören zum Augustdorfer Panzergrenadierbataillon 212. Im Aufklärungsbataillon 7 (Ahlen) sind es 104, und 35 gehören zum in Höxter stationierten ABC-Abwehrbataillon 7.

    Das Gelöbnis ist im Soldatengesetz festgelegt und soll die Integration des jungen Rekruten in die soldatische Gemeinschaft fördern. Zunächst zogen die jungen Rekruten auf den Scharnhorst-Platz ein und nahmen Aufstellung. Begleitet wurde die Zeremonie durch den Einmarsch des Luftwaffenmusikkorps Münster, das im Verlauf weitere Militärmärsche spielte, sowie der Ehrenformation unter Gewehr und der Truppenfahne, von Fahnenbegleitoffizieren eskortiert. In der Gelöbnisansprache erklärte Richard Stöver (Oberstleutnant und Kommandeur des Panzergrenadierbataillon 212) unter anderem die besondere und wichtige Bedeutung der Deutschen Bundeswehr und ihrer Soldaten und lobte deren Bereitschaft, Mut und persönlichen Anteil, die Aufgaben und Verpflichtungen der Bundeswehr zu übernehmen. "Durch die Teilnahme an diesem Gelöbnis zeigen Sie, dass sie den Dienst selbstbewusst annehmen und mit Zuversicht und Tatkraft angehen", unterstrich der Kommandeur. Dirk Becker (Bürgermeister der Partnerstadt Oerlinghausen) nahm in seiner Rede Bezug auf die Auslandseinsätze der Bundeswehr und sagte: "An die jungen Rekruten und Rekrutinnen werden große Forderungen und hohe Ansprüche gestellt. Ihnen und auch ihren Angehörigen gebührt unser Respekt, Anerkennung und Dank und ich wünsche einem jedem Soldaten eine allzeit unversehrte Heimkehr!" Drei Abordnungen der jeweiligen Rekruten-Einheiten traten zu den Trägern der Truppenfahne vor, um gemeinsam mit allen Kameraden das Gelöbnis zu sprechen. Sie gelobten "der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen". Anschließend wurde gemeinsam die Nationalhymne gesungen, und zum Abschluss ertönten die Schlachtrufe der jeweiligen Einheiten. Das Feierliche Gelöbnis stellt für die Rekruten den Abschluss der dreimonatigen Grundausbildung dar. Ende März werden sie in ihre Stammeinheiten versetzt. Der Bedarf an Soldaten werde immer größer, somit ist die Bundeswehr offen für neue Anwärter und Anwärterinnen.

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