1. Wie schwer ist ein Kettenhemd?

    Wikinger und Alemannen zu Ostern im Freilichtmuseum

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    Kreis Lippe/ Oerlinghausen (kd). Wikinger und Alemannen erobern Oerlinghausen! Allerdings kommen sie in friedlicher Absicht – und es handelt sich um Darsteller. Mehrere Sippen, wie sie zu Zeiten der Wikinger in Norwegen gelebt haben sollen, werden an den Ostertagen (27. und 28. März 2016) das Archäologische Freilichtmuseum beleben. Dazu gehören der Hardråde Klan, der Schmied Nagaroon und seine Sippe und die Giselinger. Mehr als fünfzehn Leute werden vor Ort sein und das Wikinger- und Alemannenleben zeigen. Alles, was zum Leben benötigt wird, wird selbst hergestellt, mit anderen getauscht oder als Beute von Raubzügen mitgebracht. Das heißt, man arbeitet mit Stoffen aus Wolle und Garn, Leder, Knochen, Eisen und Holz. Bei der Umsetzung werden unter anderem auch alte Techniken, wie Löffel schnitzen, Brettchenweben, Nadelbinden, Stäbchenweben, Sprang, Sticken und die Arbeit eines Sarwürkers, der Kettenhemden herstellt, gezeigt. Die Darsteller laden die Besucher ein, diese Techniken kennenzulernen und auszuprobieren. Die Männer lassen sich beim Schwertkampftraining zuschauen, außerdem können die Besucher selbst erfahren, wie schwer ein Brillenhelm, ein Schwert, ein Kettenhemd oder ein Rundschild sein kann. Über den Tag verteilt bieten die Gruppen Mitmachaktionen für Groß und Klein an: Weben am Stäbchenwebrahmen, einen eigenen Wikingerschild bemalen, einen Holzlöffel herstellen oder ein Wikingermesser schmieden. Außerdem wird anschaulich nach überlieferten Rezepten gekocht. Informationen unter der Rufnummer (05202) 2220 oder unter "www.afm-oerlinghausen.de" im Internet.

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