1. Neues Presbyterium

    Einführung des sechsköpfigen Gemeindevorstands

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    Lügde (afk). Gleich fünf neue Mitglieder hat der Gemeindevorstand der evangelischen St. Johannis-Kirchengemeine, der sich aus insgesamt sechs Presbytern zusammensetzt. "Das bietet die Chance für frischen Wind", freute sich Pfarrer Holger Nolte-Guenther bei der Vorstellung und Segnung der gewählten Vertreter im Gottesdienst.

    Nachdem die bisherigen Amtsinhaber auf eigenen Wunsch ausgeschieden waren, klappte die Nachfolge reibungslos. Das ist längst nicht mehr überall in den Gemeinden der Fall. "Wir sind froh, dass sich hier bei uns wieder Menschen gefunden haben, die die Gemeindearbeit gestalten wollen", konstatierte der Geistliche. Einzig Klaus Marr (48) ist bereits ein erfahrener Presbyter: Er gehört seit 2011 der Gemeindevertretung an und hat sie bisher auch in der Kreissynode Paderborn vertreten. Stefanie Brakemeier (34) stammt aus der Kirchengemeinde, hat die Küsterin bisher schon mehrfach vertretungsweise unterstützt und als Betreuerin an Konfirmandenfreizeiten teilgenommen. Martin Hansch (59) ist nach beruflicher Abstinenz nach 30 Jahren wieder nach Lügde zurückgekehrt und hat sich zum Ziel gesetzt, Kirche wieder generations- und kulturübergreifend nahe zu den Menschen zu bringen. Die Ökumene steht bei der aus Kirgisien stammenden Irma Prezer (56) im Mittelpunkt. "Ich wünsche mir, dass auch Kinder wieder Bock auf Kirche haben", wünscht sich Sylke Olschewsky (53). Auch ihr ist die Ökumene, das Gespräch zwischen den Religion wichtig. Alexander Kunz (40) zog vor 30 Jahren nach Lügde und wurde hier in der St. Johannis-Kirche auch konfirmiert. Er sieht sich in der Pflicht, ein aktives Gemeindeleben zu gestalten. "In Zeiten der Veränderungen ist es ein gutes Stück Wagnis und hohe Verantwortung, die Leitung der Kirchengemeinde mit zu gestalten", schrieb Nolte-Guenther dankbar im Gemeindebrief. "Ich verspüre bei allen großes Interesse, Neues und Bewährtes miteinander zu verbinden."

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