WUNSTORF (tau). Im Jahr 2015 haben die Wunstorfer Johanniter viele Einsätze im gesamten Niedersächsischen Raum in der Flüchtlingshilfe geleistet. Diverse Notunterkünfte wurden unter Mitwirkung der Wunstorfer errichtet und dann an weiterführende Kräfte übergeben. In Wunstorf betreiben die Johanniter für die Stadt ein Wohnheim, in Garbsen würde für die Region Hannover eine Notunterkunft errichtet und betrieben.
"Der Hausnotruf ist unser Erfolgsmodell. Auch im Jahr 2015 gab es eine deutliche Steigerung bei den Nutzern. 1550 Menschen vertrauen unserem bewährten System, das auf Knopfdruck schnelle Hilfe garantiert", berichtete Anja Hartmann als zuständige Fachbereichsleiterin. Der Menüservice lieferte im vergangenen Jahr 40.032 Portionen Essen aus. "Jedes einzelne frisch zubereitet durch unseren Partner die Tegeler-Gruppe in der Großküche am Johanniter-Standort Düendorfer Weg," so Dienststellenleiter Bernd Stühmann. In den Rettungswachen Wunstorf, Steinhude und Garbsen arbeiten 46 hauptamtliche Mitarbeiter/innen. Mit allen Rettungsmitteln wurden im vergangenen Jahr 12.321 Notfalleinsätze und 2370 Krankentransporte gefahren. Einen großen Anteil nahm die Qualifizierung der eingesetzten Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern ein. Diese Maßnahme wird auch in 2016 fortgesetzt. Ebenso wurden Ausbildungsstellen zu Notfallsanitätern geschaffen. Gerade im Bereich Flüchtlingsunterbringungen waren die Helfer an verschiedenen Einsätzen beteiligt. Mit einem tollen Ergebnis kehrten die Landessieger vom Bundeswettkampf im Cottbus zurück. Dort standen die Wunstorfer auf dem Treppchen und belegten zum ersten Mal den 3. Platz bei einem Bundeswettkampf im Bereich der S-Mannschaften (Rettungssanitäter und Rettungsassistenten).