Was Mammuts vor scheinbar unendlichen Zeiten im Raum der Mittelweser machten, wie ihre Lebensbedingungen waren und was genau diese Mammuts, die lediglich eine Kopfhöhe von drei Metern hatten, auszeichnete, wird den Besuchern des Museums am Eröffnungs-Wochenende erläutert. Ein zweites Ausstellungsstück wird dann ebenfalls zum ersten Mal zu sehen sein und es stammt ebenso aus einer Kiesgrube in der Nachbarschaft: eine wunderbar erhaltene Speerspitze, die auf 1.100 Jahre vor Christus datiert wurde. Weshalb sie im Weser-Kies lagerte, ob sie dort vor drei Jahrtausenden verloren ging, ob sie womöglich ein Hinweis auf eine Siedlung dort sein könnte und woher sie überhaupt stammt – dazu gibt es bislang einige Theorien, aber noch keine konkreten Antworten. Im Museum steht sie in einer Vitrine direkt neben der Replik eines Hängebeckens, das vor Jahrzehnten in Winzlar gefunden wurde – Geschichte kann auch an diesem Exponat lebendig erläutert werden. Die Saison des Museums beginnt traditionell im Zusammenhang mit dem Rehburger Frühjahrsmarkt, der an jenem Wochenende in Rehburg ebenfalls gefeiert wird. Das Heimatmuseum bietet dann zusätzlich Führungen durch alle Räume an und lädt auch zu Kaffee und Kuchen in seine "Gute Stube" ein. Ab der folgenden Woche ist bis zum Oktober jeweils sonntags, 15 bis 18 Uhr, geöffnet.Foto: jan
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Mammut und Speerspitze im Museum
Archäologische Funde aus der Region erstmals zu sehen / Saisonstart des Heimatmuseums am Wochenende REHBURG (jan). Wenn das Rehburger Heimatmuseum in seine Saison startet, ist das Frühjahr nicht mehr weit. Zum Wochenende vom 12. und 13. März beginnt diese Saison mit Mammut-Kiefer und Speerspitze."Das ist schon etwas Besonderes", sagt Fritz Mackeben. Und schwer ist es außerdem. Leicht ächzend hebt der Vorsitzende des Rehburger Bürger- und Heimatvereins das neueste Exponat der archäologischen Abteilung des Museums an. Rund 19 Kilogramm wiegt der Unterkiefer eines Mammuts, der erstmals am Sonnabend, 12. März, und Sonntag, 13. März, jeweils 15 bis 18 Uhr, zu sehen sein wird. Gefunden hat diesen Mammutkiefer Jürgen Rieger, der diese Abteilung des Museums leitet. In einer Kiesgrube in der Gegend von Stolzenau und Leese stieß er auf das Artefakt. Nun ist es im Museum.
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