1. Umbau des Schulzentrums Aspe

    Planungsbüro "h4a" stellt Arbeitskreis seine Ideen vor

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    Bad Salzuflen. Geht es nach dem Willen des Arbeitskreises Schulzentrum Aspe, so werden im Frühling Nägel mit Köpfen gemacht. Das Planungsbüro "h4a" stellte, wie in der letzten Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur berichtet wurde, seine Ideen für den Umbau des Schulzentrums Aspe vor. Demnach gehen die Planer von zwei wirklich getrennten Schulen, der Gesamtschule und der Realschule, mit eigenen Schulgebäuden aus.

    So soll für die Gesamtschule das sogenannte Langhaus im Bestand umgebaut werden. Kernpunkte dabei sind die Bündelung der einzelnen Jahrgänge zu Klassenverbänden, die Vergrößerung der Bibliothek, die Schaffung von Foren und Freizonen sowie die Verbesserung des Tageslichteinfalls im gesamten Gebäude. "Kostenschätzungen für den Umbau der Gesamtschule konnten die Planer während der Sitzung noch nicht nennen", so Frank Sommerfeld, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultur. Die Planungen für die Realschule sehen zwei Varianten des Neubaus vor. Eine Variante beinhaltet den Neubau von drei Baukörpern, den sogenannten Lernhäusern. Bei diesem Vorschlag würden die Schwimmhalle und der vorhandene Klassenpavillon für die 10. Klassen erhalten bleiben. In der 2. Variante wird für den Klassenpavillon ein zusätzlicher Baukörper erstellt. Hierfür müssten allerdings der bisherige Pavillon und die Schwimmhalle weichen. Beide Umsetzungsmöglichkeiten kommen ohne den zwischenzeitlichen Einsatz von Containern als Klassenraumersatz aus. Ein Vorteil der Variante II wäre die Umsetzung eines pädagogischen Konzepts der Jahrgangsstufenhäuser, das heißt, jede Jahrgangsstufe hätte ihr eigenes Lernhaus. Alle Lernhäuser und Fachräume wären durch eine breite Magistrale miteinander verbunden und würden so einfach erreichbar sein.

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