Lemgo (pro). In der alten Hansestadt sind die Sporttreibenden nicht nur mit Spaß bei der Sache, sondern dazu noch äußerst erfolgreich: Aus insgesamt 17 Vereinen erhielten über 130 Sportler am 4. März eine Auszeichnung der Stadt Lemgo aus den Händen von Bürgermeister Dr. Reiner Austermann. Für ein ansprechendes und dynamisches Rahmenprogramm sorgte eine Mischung aus Musik, Tanz und Kampfsport in der Mensa der Realschule Lemgo, die bis über den letzten Platz hinaus mit Medaillenempfängern und ihren Angehörigen gefüllt war.
Musik- und Sportlehrer Philipp Meyer übernahm mit der aktuell rein weiblichen Schulband der Realschule die Eröffnung des Programms: "Ain’t Nobody", frisch aus den Charts von Felix Jaehn, und souverän gesungen von Jana Jakobi, traf ebenso den Nerv der Zuhörer wie das spontan aufgeführte "Little Talks" der isländischen Gruppe "Of Monsters And Men". Letzteres begleitete das Publikum mit "hey!"-Rufen, während drei junge Talente von Dojo Lemgo sich aufgrund des sportlichen Verleihungstempos noch in der Aufwärmphase befanden. Bei den Ausgezeichneten handelt es sich nicht selten um Erstplatzierte in Bezirks-, Regional- und Landesmeisterschaften und zum Teil sogar um deutsche und internationale Deutsche Meister. So konnte Viktoria Ahaus in der Altersklasse 14 und 15 Jahre den Titel "Deutsche Meisterin Moderner Fünfkampf" mit in den Heimatverein TV Lemgo bringen. Auf Landesebene setzte sie sich in selbiger Disziplin ebenfalls durch. Als Anerkennung besonderer Dienste für den Sport erhielten Dieter Schraer, Michael Koderisch und Susanne Blum für langjähriges ehrenamtliches Engagement Auszeichnungen. Hans Pawlowski, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, lobte zudem die Qualität des Breitensports im Amateurbereich und betonte dabei die Ehre im Vorstand eines so gut aufgestellten Verbands zu sein.
