Lemgo. Der Mensch ist nicht das einzige Lebewesen, das stirbt, aber er ist das einzige Lebewesen, das sich seines Sterben-Müssens bewusst ist. Im Alltag unserer Leistungsgesellschaft wird das Bewusstsein der Sterblichkeit oft ausgeklammert: Gebrechlichkeit, Krankheit und Alter – alles was auf den Tod hindeutet – wird so gut es geht aus dem Blickfeld geschoben. Der Umgang mit dem Tod war jedoch nicht zu allen Zeiten durch Verdrängung und Tabuisierung geprägt. Wie sah der Umgang mit dem Tod in anderen Epochen aus? In welcher Weise hat er sich gewandelt und warum? Und wie können wir angesichts des Todes unsere Zeit sinnvoll nutzen? Um diese Fragen geht es in dem Vortrag "Zwischen Gleichmut, Verklärung und Verdrängung …– Tod und Sterben im Wandel der Zeit" von Dr. Kerstin Volland, Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst Herford. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am kommenden Donnerstag, 10. März, um 19 Uhr den offenen Abend des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes Lippe e.V. im Kastanienhaus, Kastanienwall 7, in Lemgo zu besuchen. Der ist Eintritt frei. Weitere Infos unter Telefon (05261) 77 73 83 oder unter "www.hospiz-lippe.de"
-
Tod und Sterben im Wandel der Zeit
Offener Abend des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes Lippe
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum