1. Kandidaten für Doppelspitze

    Der TSV Oerlinghausen benötigt neue Vorsitzende

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    Oerlinghausen (kd). Sport genießt in Oerlinghausen eine große Bedeutung. Scheinbar möchte aber niemand dafür verantwortlich sein. Anders ist es kaum zu erklären, dass die Vorstandspositionen bei der Jahresversammlung des TSV Oerlinghausen nur mit Mühe besetzt werden konnten. Da sich zunächst keine Kandidaten für die Positionen des Vorsitzenden und seines Stellvertreters fanden, blieb letztlich nur eine Interimslösung. Nach zehnjähriger Amtszeit stellten sich Stefan Koch und der zweite Vorsitzende Frank Schulze nicht mehr zur Wahl. Ihre neuen beruflichen Aufgaben ließen sich nicht mehr mit dem ehrenamtlichen Engagement vereinbaren, erklärten sie. Gesucht wurden also zwei Führungskräfte für einen Verein mit 1.899 Mitgliedern. Der Vorstand hatte keine Kandidaten parat. Auch die Frage an die Versammlung, ob jemand Interesse an den Ämtern habe, blieb ohne Antwort. Erst auf Drängen ließen sich die beiden Vorsitzenden auf den Kompromiss ein, für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Zugleich kündigten sie aber ihren Rückzug nach einem Jahr an. "Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, eine neue Doppelspitze zu finden", meinte Koch. Nach dieser Erklärung wurden auch die bisherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt: Geschäftsführer Alfred Obst und Stellvertreter Axel Kramer, Kassiererin Martina Schulze und ihre Stellvertreterin Petra Buslaff. Neuer Sozialwart ist Timm Fichtler, Tim Lenzen wurde als Jugendvertreter bestätigt. In seinem Grußwort ging Bürgermeister Dirk Becker auf die gestiegenen Sicherheitsanforderungen bei Sportstätten ein. Aus dem Grund habe er auch die Halle an der Fröbelschule kurzzeitig schließen müssen. Der Kunstrasenplatz am Kalkofen sei wieder in einem guten Zustand, für die Halle am Kopphof werde ein Ersatz gesucht und das Hallenbad werde zügig repariert. "Ich bin zuversichtlich, dass wir noch vor der Sommerpause dort wieder schwimmen können", sagte er. Heinz Schindowski, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, berichtete von einer Überprüfung aller Sportanlagen im Januar. "Hier hat sich herausgestellt, dass doch vieles in Ordnung ist", sagte er. "Das lässt sich ja auch an den Tabellen ablesen."

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