Bad Salzuflen (dib). Mit ihrer "Aktion Weihnachtsgruß" konnten Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen des Rudolph-Brandes-Gymnasiums der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) wieder einen großen Betrag zur Verfügung stellen. Die Aktion, die Religionslehrer Hans-Jörg Hartmann seit vielen Jahren koordiniert, ist Bestandteil des Religionsunterrichts. Durch den Verkauf von selbstgestalteten Weihnachtskarten haben die Schüler in der Adventszeit einen Erlös von 3.181 Euro erzielt, an dem die Klasse 5b den größten Anteil hat. Mit dem Geld unterstützt das Brandesgymnasium seit vielen Jahren das Lepradorf Makundeni in Tansania, wo es unter anderem für die Ausbildung der Erzieher des dortigen Kindergartens verwendet wird.
Verkauft haben die Schüler die Karten als 6er Set für 5 Euro in der Familie, in der Verwandtschaft und unter Freunden und Bekannten, aber auch auf dem Weihnachtsmarkt in Knetterheide, in Geschäften und Apotheken. "Das ist schon etwas Besonderes", sagt Schulleiter Eckhard Brand, "weil es Menschen gibt, die krank sind. Da ist es ganz wichtig zu helfen." Durch den Verkauf der Karten lernen die Schüler, sich für den Nächsten in der Ferne einzusetzen. "Wir haben dabei ein gutes Gefühl, weil wir helfen können", erklärt Florian aus der Klasse 5d. Die Unterstützung des Lepradorfes wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Parallel zum Kartenverkauf fand am Gymnasium ein schulinterner Malwettbewerb der 5. bis 10. Klassen statt. Aus den dabei entstandenen 131 Weihnachtsmotiven hat eine Jury dann sechs ausgewählt, die zum 40. Jubiläum der Weihnachtskartenaktion in der kommenden Adventszeit verkauft werden sollen.
