1. Großes geplant

    Rock am Köterberg will Qualität erhalten

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    Niese (afk). Weniger soll mehr werden – zumindest will der Verein Rock am Köterberg (RAK) mit dieser Absicht auf die zuletzt gesunkenen Besucherzahlen bei seinen Rockkonzerten am Fuße der höchsten Erhebung des Weserberglandes reagieren. Weniger, so beschloss der Vorstand, bedeutet, dass statt der bisher zwei Bühnen, auf denen sich die Bands ihre Auftritte teilten, künftig nur noch eine Bühne aufgebaut werden soll. Wichtig bleibt, so die erklärte Absicht, dass nicht die Qualität der Veranstaltung leidet und dass Bands auftreten, die Musik für ein Publikum von 16 bis 80 Jahren spielen.

    Im vergangenen August waren es gerade mal rund einhundert, allerdings durchaus begeisterte Fans, die die Bands in Niese erleben wollten. Gruppen, die durchaus einen Namen haben, aber hier offenbar trotz zahlreicher Angebote im Rahmenprogramm um das Hauptevent am Samstagabend herum nicht zogen. Das erforderte eine kritische Analyse und die vollzog der Vorstand auch. Für Rock am Köterberg am 13. August dieses Jahres haben die Verantwortlichen bereits die Fühler nach geeigneten Musikgruppen ausgestreckt. "Entscheidend ist, dass wir nicht die Qualität absenken wollen", so der Vorsitzende Björn Schrader. Durchgehend gute Laune muss und wird gesichert bleiben." 2018 würde die Rockveranstaltung zum zehnten Mal stattfinden. Dieses Jubiläum möchte RAK natürlich gern auch etwas größer feiern. Schrader: "Wenn das Geld für 2018 noch nicht reichen sollte, schieben wir das Megaevent dann lieber um ein oder zwei Jahre nach hinten." Aber wenn dieser runde Geburtstag gefeiert wird, dann soll das auch ein richtiger Headliner werden, meint der Vorstand. Bei den Wahlen zum Vorstand gab es eine Veränderung: Zwar schied Anna Dettmar als Schriftführerin aus, aber sie wird weiterhin den Verein bei Veranstaltungen unterstützen. Kai Schrader wird für sie in den Vorstand nachrücken, der weiterhin von Björn Schrader als Vorsitzendem, Cord Meise als Geschäftsführer und stellvertretendem Vorsitzenden sowie Sven Weber als Kassierer gebildet wird. Besonders geehrt wurde Dennis Römer, der beim Aufbau der Bühne im vergangenen Jahr intensiv geholfen hatte. Den Wunsch nach einer Vereinsfahrt, um dabei gezielt in der Region auch noch einmal auf das Projekt "RAK" hinuzweisen will der Vorstand in diesem Jahr umsetzen.

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