Leopoldshöhe (kd). Nach 20jährigem Betrieb musste der Backofen auf dem Heimathof Leopoldshöhe komplett saniert werden. Einige der Schamottsteine waren schon seit längerer Zeit gebrochen. In der letzten Zeit hat sich der dadurch entstandene Schaden noch vergrößert, sodass ein Betrieb des Backofens nicht mehr möglich war. Im Dezember ging es bereits mit einigen vorbereitenden Arbeiten los. Der alte Ofen musste mühsam von oben abgetragen werden. Der Neuaufbau war nicht ganz einfach, weil aufgrund der Enge im Backhaus nur wenig Bewegungsfreiheit bestand. Für die Maurerarbeiten konnte der Heimatverein auf fachkundige Hilfe durch sein Vereinsmitglied Ralf Deppe zurückgreifen, der als Maurermeister über die nötigen Fachkenntnisse und Fertigkeiten verfügt. Der neue Backofen ist etwas kleiner als der alte. Die neue Konstruktion ist aber nach Ansicht der Fachleute erheblich stabiler. Bevor wieder gebacken werden kann, muss der Backofen gut trocknen, er wurde daher über einen längeren Zeitraum beheizt. Ab März kann der Ofen dann wieder seiner eigentlichen Bestimmung übergeben werden. Bei der gesamten Planung und Durchführung stand Udo Lange von der Fa. Kaminbau Lange aus Leopoldshöhe dem Verein zur Seite. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Backofens betrugen etwa 2.500 Euro. Einige Firmen und Gewerbetreibende haben den Verein bei der Sanierung des Backofens finanziell unterstützt. Dies waren die Tonofenfabrik Rath GmbH in Krummnußbaum, die Einkaufsgenossenschaft der Ofensetzer Hagos in Bad Salzuflen, der Schornsteinfegermeister Jens Noltekuhlmann in Lemgo und die Firma Kaminbau Lange in Leopoldshöhe.
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Ab März wieder frisches Brot
Der Backofen auf dem Heimathof musste saniert werden
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