1. Aus Gewohnheit uneigennützig

    Im vorigen Jahr 547 Blutspender aus der Gemeinde

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    Leopoldshöhe-Asemissen (kd). Mit der Resonanz auf die Appelle zum Blut spenden ist der Ortsverband Leopoldshöhe des Deutschen Roten Kreuzes zufrieden. Im vergangenen Jahr wurden in Asemissen und Leopoldshöhe 547 Blutspender registriert, unter ihnen 25 Erstspender. "Das ist eine ordentliche Zahl", meinte Oliver Bürger, der DRK-Blutspendenbeauftragte in Leopoldshöhe. "Mit dem Thema Blutspenden beschäftigt man sich erst bei persönlicher Betroffenheit", heißt es in der Info Broschüre vom Deutschen Roten Kreuz. Aber ohne Blutspende gebe es keine Blutkonserve. Beim ersten Termin in diesem Jahr wurden Michael Richter und Tanja Andrea Bartsch für 25malige Blutspende geehrt. Bereits 124 Mal war Richter außerdem zur Thrombozytenspende (Blutplättchen). Andrea Bartsch kam seinerzeit durch ihre Schwangerschaft zum Aderlass. "Meine Hebamme sagte mir damals, dass ich genau das Blut habe, das alle wollen, und da stand für mich die Entscheidung fest: Ich gehe zum Blutspenden", berichtete die junge Frau. Für 50 Blutspenden wurde Gerd Kappes geehrt, 80 Mal waren Marion Würfel und Horst Kampling dabei. Auf 90 Spenden bringt es Matthias Wiese dabei und bereits auf 110 kann Andreas Würfel verweisen. Für Wiese und Würfel ist das Blutspenden schon zu einer Gewohnheit geworden. Sie begannen damit zunächst mit ihrer Handballmannschaft zur Gewohnheit, bevor es dann bei der Bundeswehr weiter ging.

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