1. Filmfest mit Fokus auf Flucht-Thematik

    Sehpferdchen 2016 startet am Sonntag in Hannover mit anspruchsvollen Kinofilmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

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    Am morgigen Sonntag, den 21. Februar, wird das Filmfest in Hannover im Künstlerhaus um 15 Uhr mit dem Film "Ente gut! - Mädchen allein zu Haus" eröffnet werden, der direkt von den Internationalen Filmfestspielen aus Berlin kommt. Darin geht es um das Mädchen Linh und ihre kleine Schweter, deren Mutter nach Vietnam muss. Linh übernimmt zuhause und im Imbiss ihrer Mutter die komplette Verantwortung, bis Pauline ihr Geheimnis entdeckt und die beiden Mädchen erpresst, mitmachen zu dürfen bei dem Leben ohne Erwachsene. Als das Jugendamt auf die vietnamnesische Familie aufmerksam wird, schlägt Pauline sich gänzich auf die Seite der jüngeren Mädchen. Bei der Premiere in Hannover und am folgenden Montag, den 22. Februar, im Stadttheater Wunstorf werden der Regisseur Norbert Lechner und die Hauptdarstellerinnen vor Ort sein; im Anschluss an den Film kann man Fragen an die Akteure stellen und über den Film diskutieren. In den darauffolgenden elf Tagen wird jeder Film mindestens einmal im Künstlerhaus in Hannover zu sehen sein. In Wunstorf werden hingegen nur sechs Filme gezeigt werden, in Burgdorf sogar nur vier. Das Programm ist im Internet unter www.filmfest-sehpferdchen.de ersichtlich und dort können auch Kartenreservierungen für Familien, Schulgruppen oder Einzelpersonen vorgenommen werden. Der Eintritt beträgt pro Veranstaltung 3,50 Euro. Die Vorstellungen um 20.15 Uhr kosten 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro. Inhaberinnen und Inhaber des Hannover-Aktiv-Passes haben freien Eintritt, ebenso Lehrkräfte und andere Personen, die Schulklassen und Gruppen begleiten. Im Stadttheater Wunstorf gibt es keine Tageskasse, der vollständige Eintrittspreis muss im Voraus per Überweisung bezahlt werden. Das Sehpferdchen kooperiert mit den "Schulkinowochen", wo in 95 Kinos unterrichtsbezogene Filme für alle Alterstufen angeboten werden. Häufig wird das Thema Literaturverfilmung, Flucht und Asyl behandelt. Foto: gr

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