1. Ein "runder Tisch" will Flüchtlingen helfen

    Erstes Treffen in Lauenau am 23. Februar / Freiwillige und Vereine sollen sich beteiligen

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    LAUENAU (al). Im Flecken Lauenau bahnt sich eine Initiative an, die gezielt den hier wohnenden und demnächst zu erwartenden Flüchtlingen helfen will. Ein "runder Tisch" ist geplant, bei dem möglichst viele Einwohner und Vereine mitmachen sollen. Erstes Treffen ist am Dienstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus.

    Zwar sei die Anzahl der Flüchtlinge in Lauenau derzeit noch überschaubar, heißt es in einer Pressemitteilung des Grünen-Ratsherrn Norbert Bruhne. Doch könne nur freiwilliges Engagement dazu beitragen, die neuen Mitbürger in einfachen Alltagsituationen zurechtfinden zu lassen: Die Verwaltung kann diese große Aufgabe schwer allein bewältigen", heißt es weiter, "somit seien alle Parteien, Vereine, Kirchen, Schule, Kindergärten und andere Institutionen aufgefordert, engagierte Bürgerinnen und Bürger an einen Tisch zu bringen." Sie sollen Konzepte entwickeln, Ideen und Angebote sammeln und Kontaktdaten von Freiwilligen auflisten. Derzeit sammelt bereits die Lauenauerin Sigrid Grumblies unter der Rufnummer 05043/98378 Unterstützer. Für das erste Treffen haben sich Rathausmitarbeiter, Pastor Dieter Meimbresse und Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla angekündigt. Der "runde Tisch" in Lauenau könnte außerdem zur Basis für eine spätere Vernetzung in der Samtgemeinde werden, glaubt Bruhne. Hierfür ist bereits eine weitere Veranstaltung am 15. März um 19 Uhr im Lauenauer Kesselhaus geplant, zu der auch die Integrationslotsin Karin Gassner von der Schaumburger Arbeiterwohlfahrt (AWO) erwartet wird. In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass Flüchtlingen die Mitgliedschaft in örtlichen Vereinen oder der Feuerwehr beitragsfrei ermöglicht werden sollte, um zur schnelleren Integration beizutragen. Wer Flüchtlinge persönlich kenne, sei besser gefeit vor Vorurteilen und fremdenfeindlichen Strömungen.

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