1. Ausbau des Rathausgeländes

    Sozialer Wohnungsbau, Kita und Stadtteilzentrum

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    Bad Salzuflen (go). Das Rathausgelände soll weiterentwickelt werden. Gebäudekomplexe mit Sozialwohnungen, ein Stadtteilzentrum und eine Kindertagesstätte sollen hier nach Verwaltungsplänen entstehen. Ulrike Niebuhr vom Fachdienst Bauen und Wohnen der Stadt stellte die Pläne jetzt im Stadtentwicklungsausschuss vor.

    Der nahm die Pläne erst einmal zur Kenntnis, ohne ein Votum abzugeben, um nicht über die Kindergartenbedarfsplanung des Jugendhilfeausschusses (JHA-Sondersitzung am 25. Februar) hinwegzugehen. Für Kita und Stadtteilzentrum sollen Fördergelder beantragt werden. Die sind erhältlich im Rahmen des Sonderprogramms des Landes NRW "Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen". Es wurde aufgelegt, um Städte und Gemeinden bei der Integration von Flüchtlingen zu unterstützen. Grundsätzlich ist eine Förderung bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten möglich. Großer Vorteil des Rathausareals sei die zentrale Lage zwischen Bad Salzuflen und Schötmar und dass sich das Gelände bereits ganz überwiegend im städtischen Eigentum befinde, führte Niebuhr aus. Auch die Erschließung sei gesichert und eine Bebauung zulässig. Der Gebäudekomplex mit Sozialwohnungen soll im Bereich der Schützenstraße/Riestestraße angesiedelt werden und drei- bis viergeschossig ausfallen. Denkbar sei außerdem ein Gebäude im Kreuzungsbereich Rudolph-Brandes-Allee/Schützenstraße mit gewerblicher Nutzung im Erdgeschoss und Wohnnutzung in den Obergeschossen. Als Ersatz für die dann wegfallenden Parkplätze soll eine mehrgeschossige Parkpalette im Bereich der Obstbaumwiese an der Beetstraße/Ecke Walhallastraße gebaut werden. Die Kita mit 80 Plätzen und das neue Stadtteilzentrum sollen ebenfalls auf der jetzigen Obstbaumwiese auf der Rückseite der Feuerwache entstehen. Nicht so vorteilhaft seien Lärmimmissionen vor allem aus Richtung Walhallastraße, die aber bautechnisch in den Griff zu bekommen sind, sagte Niebuhr. Letztlich zu entscheiden über das vorgelegte Konzept als Grundlage für die Entwicklung des Rathausgeländes hat der Stadtrat am 2. März.

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