1. Prävention auf spielerische Art

    Pädagogisches Puppenspiel der Polizei ist für Schüler leicht verständlich und einprägsam

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    STEINHUDE (tau). Sicher im Netz und ein respektvolles Miteinander: Darum ist es drei Tage lang in der Grundschule Steinhude gegangen. Die Klassen 2 bis 4 haben an einem Präventionsprogramm der Polizeidirektion Hannover teilgenommen. Die Kollegen dort sind bekannt für ein besonderes Konzept. Die wichtigen Lerninhalte werden mit Hilfe eines "Pädagogischen Puppenspiels" vermittelt. Vier Beamte der Polizeidirektion beschäftigen sich ausschließlich damit. Tina Winter, Dorothea Schwarzbach, Sandra Scholz und Marco Weber reisen durch die Schulen und bieten das Programm an. Mit dabei waren natürlich ihre Helfer, die Puppen Maya, Hanna, Mirka und Charly. Mit ihnen stellten die Beamten alltägliche Situationen nach, die für die Kinder leicht verständlich und einprägsam sind.

    Während es in den zweiten und dritten Klassen um das Thema respektvolles Miteinander ging, dabei über Erpressung und den Umgang mit Wut gesprochen wurde, beschäftigten sich die 4. Klassen mit den Gefahren, die im Internet lauern. Ein interaktiver Stuhlkreis zu Beginn machte bereits deutlich, wie aktiv Kinder heutzutage schon über moderne Medien kommunizieren und die vorhandene Technik regelmäßig nutzen. Viele verfügen über Smartphones oder Tablets, haben schon mal im Internet gesurft oder besitzen ein Profil bei Facebook. Mit der Preisgabe von persönlichen Informationen wie Alter, Geburtstag oder Hobbies haben die meisten bereits ihre Erfahrungen gemacht. Auch mit bedenklichen Inhalten, die ihnen über diese Kanäle meist von älteren Geschwistern zugesandt werden. Oftmals unterschätzt werden daher alltägliche Dienste wie WhatsApp, über die Kettenbriefe, Videos und Audiobotschaften verteilt werden können. Das Phänomen Cyber-Mobbing über Chats nehme ebenfalls zu. "Wichtig ist, dass sich die Kinder öffnen und über ihre Erfahrungen sprechen. Reden ist wichtig", sagt Marco Weber. Das Spiel mit den Handpuppen und eine persönliche Ansprache helfen dabei. So entsteht ein interaktiver Raum, in dem gemeinsam Risiken erkannt sowie Lösungsansätze erarbeitet und vermittelt werden können. Foto: tau

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