Detmold . Das Landesarchiv NRW zeigt derzeit die Ausstellung "Felix Fechenbach – die Geschichte eines Demokraten und politischen Verfolgten". Konzipiert wurde sie vom Felix-Fechenbach-Berufskolleg in Detmold. Das Landesarchiv NRW Abt. OWL und Stadtarchiv Detmold haben sie mit Originalquellen angereichert. Felix und Irma Fechenbach stehen für das Engagement für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit sowie für politischen Widerstand gegen Diktatur und Bevormundung von Arbeiterinnen und Arbeitern. Der Sozialdemokrat und Journalist Felix Fechenbach engagierte sich in der Novemberrevolution 1918/19 in München. Fechenbach war einer der ersten Gegner des NS-Regimes, der von den Nationalsozialisten festgenommen und umgebracht wurde: Am 7. August 1933 wurde er auf dem Transport nach Dachau angeblich "auf der Flucht" erschossen. Schulen können Führungen, Workshops und thematische Einarbeitungen für Lehrer und Schüler buchen. Infos erteilt die Archivpädagogin auf Anfrage per E-Mail an "heike.fiedler@lav.nrw.de". Außerdem bieten Landesarchiv und Stadtarchiv Gruppen-Führungen an. Infos unter der Rufnummer (05231) 766-0 oder per E-Mail an "owl@lav.nrw.de". Zum Programm gehören auch zwei Vorträge, die jeweils an einem Montagabend um 19 Uhr stattfinden. Am 29. Februar spricht Ingrid Schäfer zum Thema "Irmgard Fechenbach-Fey – eine politische Frau". "Der junge Revolutionär. Felix Fechenbach in München 1918/1919" lautet der Titel des Referats von Dr. Bärbel Sunderbrink am 14. März. Die Ausstellung ist bis zum 31. März im Landesarchiv an der Willi-Hofmann-Straße 2 zu sehen. Sie gehört zum Rahmenprogramm zum diesjährigen Gedenken an die Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945.
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Felix Fechenbach
Ausstellung im März
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