Bad Salzuflen (la). Judas, der Name steht für Verrat, für einen Menschen, der Jahrhunderte lang verachtet wurde. Do ch ohne ihn und seinen Kuss wäre die christliche Heilsgeschichte nicht denkbar. Welche Gründe hatte er für sein Handeln? Verriet er Jesus für lächerliche dreißig Silberlinge, weil er enttäuscht war über die Friedfertigkeit des selbsternannten Messias? Weil die erhoffte Revolte gegen die römische Besatzung ausblieb? In Lot Vetkemanns Stück beendet der Verfluchte selbst die Spekulationen und versucht, seine Tat und sein Gefühl zu erklären, dass Schuld und Unschuld oft nahe beieinander liegen, gerade wenn man in bester Absicht handelt.
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Zwischen Schuld und Unschuld
"Judas"– Gastspiel des Landestheaters in Bad Salzuflen
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