1. Musikschule feiert ihren Geburtstag mit Tabaluga

    Zum 30. studiert ein großes Ensemble Peter Maffays Erfolgsmusical ein

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    WUNSTORF (tau). Die Musikschule feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Musikschulleiter Ludger Wiese sowie Vorstandsmitglied Uwe Görlich und Musiklehrer Andreas Hagemann sind von Anfang an dabei. Während ihrer Zeit hat sich die Schülerzahl von 330 auf rund 1200 erhöht. An über 100 Veranstaltungen im Jahr ist die Musikschule inzwischen beteiligt. Außerdem unterhält die Einrichtung Kooperationen zu allgemeinbildenden Schulen und Kindertagesstätten. Diese enge Partnerschaft ist auch die Grundlage für ein großes Musicalprojekt in diesem Jahr, das mit 64.000 Euro vom Verband deutscher Musikschulen gefördert.

    Rund 100 junge Darsteller, Sänger und Tänzer bringen am 17. und 18. September Peter Maffays "Tabaluga oder die Reise zur Vernunft" auf die Bühne. Die Mitwirkenden sind bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche, die sonst kaum oder keine Möglichkeit haben, an Angeboten der Musikschule teilzunehmen. Unter der Leitung von Peter Tenge wird Tabaluga einstudiert. Daneben gibt es aber auch eine zusätzliche Eigenproduktion in Anlehnung an Tabaluga. Arbeitstitel: Eine fabelhafte reale Reise. Was dabei herauskommt, ist noch offen. "Wir wollen vor allem die Impulse der Kinder und Jugendlichen aufnehmen und deren Lebenserfahrung in das Stück einfließen lassen", so Peter Tenge. In Workshops, die in der Otto-Hahn-Schule stattfinden, proben die Schüler für die Aufführungen. Kerstin Petersen übernimmt die Leitung. Außerdem gibt es einen Workshop mit Schwerpunkt Bühnenbild, der von Maren Schmidt geleitet wird sowie eine Gruppe, die zusammen mit Ulla Tietz die Kostüme schneidert. Christiane Kampe arbeitet in der Musikschule mit den Sängerinnen und Sängern zusammen. Die Musik arrangiert Andreas Hagemann für die Aufführungen neu. Das Ensemble ist bereits so gut wie komplett. Eine Kick-off Veranstaltung mit weiteren Informationen zum Projekt ist am 7. März um 17 Uhr im Laden von kurze Wege geplant. Eltern und Jugendliche sind eingeladen und können sich auch über Teilnahmemöglichkeiten erkundigen. Alle beteiligten Kinder und Jugendlichen sollen durch die Mitwirkung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung profitieren. Die Stärkung des Gemeinschaftssinns und der Toleranz sowie die Förderung von Sprache, Bewegung und Kreativität stehen im Zentrum des großen Integrationsprojekts. Foto: tau

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