REHBURG (jan). Die mit der Aufklärung des gewaltsamen Todes eines 63-jährigen Rehburgers beauftragte Mordkommission "Brunnen" wendet sich mit einer Bitte an die Bevölkerung.
Am Tattag und danach hatten die Ermittler mit Hilfe eines Polizeihubschraubers und Suchhunden die Umgebung des Tatortes abgesucht. Die Suchmaßnahmen sollten zum Auffinden von Täterbekleidung führen, bislang leider erfolglos. Die Mordkommission bittet nun die Menschen im Bereich von Rehburg und Winzlar, sich umgehend mit der Mordkommission in Stadthagen oder auch jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen, wenn sie Kleidungsstücke finden, die irgendwo liegen oder auch den Eindruck vermitteln, sie seien versteckt worden. Dabei ist es zum jetzigen Zeitpunkt egal, um welche Art von Kleidung es sich bei einem möglichen Fund handelt. Eine Bewertung erfolgt durch die Polizeibeamten der Kommission. Die Polizei ist außerdem interessiert an Zeugen, die einen dunkelblauen BMW 330 Limousine mit NI-Kennzeichen am Donnerstag, 28. Januar, zwischen 9 Uhr morgens und 16 Uhr am Nachmittag gesehen haben. Der Finder von persönlichen Papieren des Tatverdächtigen ist für die Polizei zudem ein wichtiger Zeuge. Er hatte diese Papiere der Polizei anonym zukommen lassen und wird noch einmal gebeten, den Mitarbeitern der Ermittlungsgruppe den Fundort der übersandten Unterlagen mitzuteilen. Es gehe ausdrücklich nicht darum, ihm einen Vorwurf zu machen, sondern ausschließlich um den genauen Fundort, sagt der Leiter der Mordkommission, Axel Bergmann. Die Mordkommission ist über das Polizeikommissariat in Stadthagen auch am Wochenende über die Nummer (0 57 21) 4 00 40 erreichbar.