1. Zur Situation der Flüchtlinge

    Vewaltung gab Zahlen, Daten und Prognosen bekannt

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    Bad Salzuflen (go). Der Flüchtlingssituationsbericht wurde nun doch in den öffentlichen Teil des Hauptausschusses verlegt. Vor allem die Piraten haben sich dafür stark gemacht mit ihrem entsprechenden Antrag. Zur Zeit (Stand: 31. Dezember 2015) hat die Stadt Bad Salzuflen laut dem Bericht 642 Flüchtlinge untergebracht. Zudem befinden sich noch einmal 350 Flüchtlinge im Sophienhaus, das jedoch eine Einrichtung des Landes NRW ist. Die Stadt Bad Salzuflen hat derzeit eine Kapazität von rund 830 Plätzen zur Unterbringung von Flüchtlingen, frei sind hiervon noch 190 Plätze. Die ehemalige Briten-Siedlung bietet am meisten Platz zur Unterbringung, nämlich 500 Plätze, dann folgen gemietete und städtische Objekte mit 230 Plätzen sowie Festhalle Schötmar und die Turnhalle Wülfer-Bexten mit zusammen 100 Plätzen. 2016 werden voraussichtlich zwischen 540 und 1.170 zusätzliche Plätze benötigt, führte Wolfgang Sander s eitens der Verwaltung aus. Es sollen deshalb Bauten in "Schlichtbauweise" zu je 60 Plätzen errichtet werden. Bis Ende 2016 sollen so zumindest 730 neue Plätze geschaffen werden. Die Kosten für neue Gebäude werden rund 860.000 Euro betragen, die laufenden Gebäudekosten pro Jahr 58.000 Euro. Für Betreuung, Verpflegung und Sicherheit werden monatlich 148.000 Euro veranschlagt. Zusätzliche Personalkosten belaufen sich auf 790.000 Euro im Jahr. Soziale Leistungen ohne Kosten der Unterkunft schlugen 2015 mit 1,5 Millionen Euro zu Buche. Zuwendungen aus Bundes-/Landesmitteln gab es 2015 in Höhe von rund 2,43 Millionen Euro. Zur Integration der vielen neuen Menschen in Bad Salzuflen wird vor allem auf Bildung, und hier vorrangig auf das Erlernen der deutschen Sprache, gesetzt. Vermehrt werden Sprachkurse, etwa durch die VHS, angeboten. An den Schulen in Salzuflen werden insgesamt zehn internationale Klassen entstehen. Auch die Schulsozialarbeit und der offene Ganztag sollen ausgebaut werden.

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