1. Eine neue Verbindung

    Partnerschaftsvertrag mit einer nordspanischen Schule

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    Bad Salzuflen. Die Gesamtschule Aspe hat einen Partnerschaftsvertrag mit einer spanischen Schule, der Escuela Número 5" in Avilés, einer nordspanischen Stadt in der Region Asturien unweit der Atlantikküste unterschrieben.

    Im Herbst 2015 haben die beiden Schulleiterinnen Christiane Höke und María Eugenia de la Cuesta die offizielle Vereinbarung zur Partnerschaft unterzeichnet. "Mit dieser Vereinbarung verpflichten sich die Partnerschulen nicht nur zur regelmäßigen Zusammenarbeit in Online-Projekten, sondern auch zum gegenseitigen Besuch", so Christiane Höke, Schulleiterin der Gesamtschule Aspe. Das erste Online-Projekt ist bereits in vollem Gange. Über die Plattform e-twinning kam es im Rahmen des EU-Programms Erasmus zu einer virtuellen Begegnung von Schülern aus beiden Ländern. Nachdem spanische und englische Profile angelegt wurden, chatteten die Schüler zu ihrem privaten Umfeld, Zukunftsplänen und Interessen. Dies wird laut Leonie Pohl, Spanischlehrerin und Initiatorin des Projektes an der Gesamtschule Aspe, erst der Anfang sein: "Im nächsten Schritt stellen die Schülerinnen und Schüler in Videobotschaften die Schulen und die Städte vor, in denen sie leben – natürlich auf Spanisch und Englisch. Das Online-Projekt gibt unseren Schülerinnen und Schülern so die Möglichkeit, die Unterrichtsinhalte im wirklichen Leben an tatsächlichen Sprechern der Sprache auszuprobieren. Das gibt vielen Schülern einen großen Motivationsschub." Eine erste Reise nach Spanien ist bereits in Planung, die Flugtickets sind bestellt: Im Herbst 2016 werden 15 Schüler aus den Spanischkursen der Gesamtschule Aspe nach Asturien reisen. Vorab werden 15 spanische Schülerinnen und Schüler für eine Woche Bad Salzuflen und Region kennenlernen. Wohnen werden die Schüler in den Gastfamilien ihrer Partnerschüler. Da die spanischen Jugendlichen kein Deutsch sprechen, gilt es hier dann unter Beweis zu stellen, was man zuvor im Spanischunterricht und Englischunterricht gelernt hat. Eine Herausforderung, auf die sich alle Beteiligten jetzt schon freuen. So eine Reise ist teuer und nicht für alle interessierten Schüler finanzierbar. "Gern würden wir einzelne Plätze als eine Art Stipendium vergeben. Dazu brauchen wir Sponsoren von lokalen Unternehmen oder Unterstützung von Privatleuten", berichtet Pohl weiter. "Vielleicht gibt es ja in Bad Salzuflen Firmen oder Menschen mit Beziehungen nach Spanien, die sich vorstellen können, unsere Partnerschaft zu unterstützen. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich diese bei uns melden und so zu einem internationalen Austausch beitragen."

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