Oerlinghausen (la). Rauchmelder haben möglicherweise schlimmere Folgen verhindert: Bei einem Zimmerbrand erlitten am frühen Dienstagmorgen im Ortsteil Lipperreihe vier Bewohner eines Wohnhauses an der Dalbker Straße leichte Rauchgasvergiftungen. Durch den schrillen Signalton der Melder wurde die Familie auf das im Kellergeschoss ausgebrochene Feuer aufmerksam. Noch vor dem Eintreffen der um 5.34 Uhr alarmierten Feuerwehr hatte der Familienvater seine beiden Kinder und seine Frau in Sicherheit gebracht. Er selbst wurde von den Wehrleuten über eine Steckleiter aus den inzwischen stark verqualmten Räumlichkeiten befreit. Zusammen mit dem um 6 Uhr nachalarmierten Löschzug Helpup drangen die Wehrleute des Löschzugs Oerlinghausen unter Atemschutz durch das bereits beschädigte Treppenhaus zum Brandherd im Keller vor. Unter Einsatz von Schaummittel und C-Rohren wurde das Feuer gelöscht. Anschließend wurden die stark verrauchten Kellerräume mittels technischer Hilfsmittel belüftet und so vom Qualm befreit. Nach etwa zwei Stunden war die Gefahr gebannt. Insgesamt waren am Dienstagmorgen etwa 40 Wehrleute aus Oerlinghausen und Helpup, RTW-Besatzungen, Notarzt und Polizei im Einsatz. Die Schadenshöhe und die Brandursache standen nach Einsatzende der Feuerwehr noch nicht fest. Brandsachverständige der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Das Haus ist vorübergehend nicht bewohnbar.
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Wohnhausbrand in Lipperreihe
Hausbewohner wurden durch Rauchmelder geweckt
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