Augustdorf (gh). Zuwanderer verstärkt in die Vereine zu integrieren sowie sportliche Angebote zu entwickeln und auszubauen sind zwei der Topthemen auf der Agenda des Gemeindesportverbandes Augustdorf (GSV) für 2016. Beim alljährlichen Neujahrsempfang in der Gaststätte "Wenzels Ratsstuben" gab Vorsitzender Gottfried Dennebier außerdem einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr.
"Noch immer ist der Tor-Unfall ein Thema. Hierzu stehen weitere Prüfungsverhandlungen aus", so Dennebier. Weiterhin berichtete er: "Das Dorffest war ein Erfolg, die Augustdorfer Vereine halten gut zusammen." Darüber hinaus sei in der Witexhalle ein neuer Hallenboden verlegt worden. Durch die zügigen Arbeiten hättenh die Sportaktivitäten nicht lange ausfallen müssen. In diesem Jahr möchte der GSV die Sportangebote in der Gemeinde ausweiten. So gebe es Überlegungen, ein Leichtathletikangebot auf die Beine zu stellen. Auch die Sportabzeichen-Aktion soll wieder verstärkt in den Fokus genommen werden. Die Regeln seien inzwischen viel einfacher geworden als noch vor einigen Jahren, so dass eine Teilnahme für Sportler aller Altersklassen möglich ist. In Planung ist außerdem eine Wiederholung beziehungsweise Fortsetzung des "Schul-Sport-Tages". Unterstützt werden diese Vorhaben von Ole Schiffer, der beim Gemeindesportverband noch bis zum Sommer ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Er sei sehr aktiv und habe auf sportlicher Basis bereits viele Kontakte zwischen Kitas und Schulen geknüpft, so Dennebier. Zukünftig soll er verstärkt Kontakte zu Flüchtlingen herstellen. Etwa 190 Asylsuchende leben zurzeit in der Sennegemeinde. Deren Integration – in die Gemeinde und in die Vereine – möchte der GSV durch Sportangebote forcieren. Einige Flüchtlinge sind bereits im SC und in der TuSG aktiv. Zur Unterstützung sucht Harald Schultze, Vorsitzender der TuSG 1920 Augustdorf, noch funktionstüchtige Fahrräder, CD-Spieler und Sportkleidung. Wer etwas abzugegeben hat, kann sich unter (05237) 1880, der Mobilnummer 0162-9674519 oder per E-Mail an "g.dennebier@t-online.de" an den Gemeindesportverband wenden. Sport sei einer der besten Wege, Flüchtlinge zu integrieren, befand auch Bürgermeister Dr. Andreas Wulf. Er verwies zudem auf die gute Infrastruktur der Sennegemeinde mit vier großen Sporthallen, die ein breites Sportspektrum gewährleisten: Augustdorf hat 10 Sportvereine mit über 30 Sportarten. Wulf: "Mein Dank geht an alle Trainer und Helfer, die alle dazu beitragen, die Gesundheit und Gemeinschaft zu fördern!" Informationen zu den Augustdorfer Sportvereinen und Angeboten findet man unter "www.augustdorf.de".
