Bad Salzuflen. Die medizinischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte sind enorm. Bei vielen schweren Erkrankungen gibt es heute wirksame Möglichkeiten, Leben zu verlängern. Gleichzeitig machen sich immer mehr Menschen Gedanken darüber, ob sie bei schwerster Krankheit auf jeden Fall alle Möglichkeiten einer Intensivstation ausschöpfen wollen. Viele stellen sich Situationen vor, in denen lebenserhaltende Maßnahmen auch das Leiden und die Qualen verlängern.
Dann stellen sich Fragen: • Was kann ich tun, wenn ich nicht jede Menge Apparate und Intensivmedizin haben will?" •"Wer darf mit dem Arzt verhandeln, wenn ich bewusstlos bin, und wer entscheidet dann letztlich über die weitere Behandlung?" •"Muss ich alles annehmen, was die moderne Medizin mir anbietet?" Die Eheleute Margit und Rolf Caspers vom Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe hoffen anhand von Beispielen und durch Informationen und Hilfestellungen hinsichtlich Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung, Entscheidungshilfen geben zu können am Donnerstag, 4. Februar, um 19 Uhr in der Gelben Schule an der Martin-Luther-Straße 2.