1. Das Bundesligaspiel der GIW fällt heute aus

    Gast vom HC Empor Rostock fehlt eine spielfähige Mannschaft / Neuer Termin gesucht, Karten behalten Gültigkeit

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    WUNSTORF (tau). Das Bundesligaspiel der GIW Meerhandball am heutigen Sonnabend gegen den HC Empor Rostock fällt aus. Auf Antrag des Gastes ist die Partie am Donnerstagabend abgesetzt worden, teilen die Meerhandballer mit. Begründung: Der HC Empor Rostock kann keine spielfähige Mannschaft aufbieten. Beide Vereine werden sich deshalb auf einen neuen Termin einigen. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit oder können in den Vorverkaufsstellen gegen Erstattung zurückgegeben werden.

    Am vergangenen Wochenende unterlag die GIW auswärts dem HSV in Hamburg. Das Team von Tobias Bentlage rechnete sich Chancen aus. Die Voraussetzungen waren jedoch alles andere als gut, da Bentlage neben den Langzeitverletzten auch auf Torwart Daniel Lazic und den zuletzt stark aufspielenden Luca Ritter (beide auf Schulfreizeit) verzichten musste. Zum Einsatz kamen die mittlerweile bewährten Florian Degner, Louis Klauke, Niklas Quitzow und Mika Ritter. Sein Debüt feierte Torwart Lars Schwarz aus der B-Jugend. Um so überraschender, dass über 0:2 und 2:4 plötzlich ein 3:7 an der Anzeigetafel stand. Die Hamburger kamen mit der offensiven 3-3-Deckung der Meerhandballer überhaupt nicht zurecht; zudem konnte Torwart Jannik Deseniss einige Würfe entschärfen. Nach einer Auszeit fanden die Gastgeber besser ins Spiel und konnten schließlich zum 8:8 ausgleichen. Mitverantwortlich war auch eine nunmehr härtere Gangart der Hamburger gegen Spieler und Trikots (zwei Leibchen waren bereits zur Halbzeit zerfetzt). Leider unterbanden die Unparteiischen aus Kiel insbesondere das Trikotreißen und die harte, oftmals auch unfaire Abwehrarbeit nicht ausreichend. So gelang der Heimmannschaft ein 13:10 bis zum Ende der ersten Halbzeit. Mehrfach konnte sich das Team vom Steinhuder Meer auf ein oder zwei Tore herankämpfen, aber einige Zwei-Minuten-Strafen zum Schluss und auch die fehlende Kraft gegen die körperlich überlegenen Hamburger führten zu einer 26:33-Niederlage. Alles in allem sicher ein verdienter Sieg der Gastgeber, der jedoch zu hoch ausfiel. Foto: tau

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