Leopoldshöhe (kd). Sportvereine können für gelebte Integration stehen und Brücken für Flüchtlinge bauen. In Leopoldshöhe kümmert sich auch der Gemeindesportverband (GSV) um die Integration von Flüchtlingen. Jeden Dienstag, bietet der GSV in der Dreifach-Turnhalle der Felix-Fechenbach-Gesamtschule Training für Jugendliche und Erwachsene an. Unter dem Motto "Der Ball ist bunt nationenübergreifender Fußball" wird gespielt. "Die Integration sollte aber nicht nur auf den Fußball begrenzt bleiben. Es gibt viele weitere Sportarten, die auch einbezogen werden können", meinte Fritz Brockbarthold vom GSV. Ein zweiköpfiges Trainer-Team betreut die rund 20 Fußballer starke Trainingsgruppe, die aus jungen Menschen im Alter von 14 bis 30 Jahren besteht. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Tunesien, Aserbaidschan, Mali und Guinea. Betreut wird die Gruppe von Peter May und Fritz Brockbarthold. Fußball kennt keine Sprachen, das trifft auf dieses Projekt erst recht zu. Wenn die Übungsleiter mit Deutsch und Englisch bei den Flüchtlingen nicht mehr weiter kommen, dann hilft wie es Peter May formuliert nur das ,,gemeinsame Lächeln". Und schon wisse jeder, was gemeint sei. ,,Es macht einfach Spaß, mit den Flüchtlingen Fußball zu spielen", betonten die Übungsleiter einstimmig. Der Sport wird von den Flüchtlingen gut angenommen – und bietet eine wichtige Abwechslung in einer von Unsicherheiten geprägten Lebensphase. In der Sporthalle kann man sich so richtig ausgepowern und gemeinsam Spaß haben.
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Sportliche Aktivitäten verbinden
Sportverband bietet "nationenübergreifenden Fußball"
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