Kreis Lippe. Die Vorsitzende der lippischen CDU, Kerstin Vieregge, wird in der Kreistagssitzung am kommenden Montag einen umfangreichen Fragenkatalog zur aktuellen Flüchtlingssituation vorlegen. Sie erwartet aussagekräftige Fakten und Entscheidungsgrundlagen für die Weiterentwicklung des kreisweiten Flüchtlingsmanagements. Mit den 17 Punkten ihrer Anfrage beschränkt sich Vieregge deshalb nicht nur auf die reinen Zahlen, sondern fordert beispielsweise auch konkrete Informationen zu den von Bund und Land zugewiesenen Finanzmitteln, zur Kriminalitätslage in Lippe und einer ausreichenden Polizeistärke, zur Frage der Rückführung nicht bleibeberechtigter Menschen und notwendiger Gesetzesänderungen. Die CDU-Chefin will alle F acetten kennen und auch quartalsweise informiert werden, um mit ihrer Mannschaft die Situation vor Ort beurteilen und notwendige Maßnahmen einleiten zu können. "Unser Ziel ist es, zu einem gemeinsamen Handeln auf allen Ebenen zu kommen. Auf dem Weg dahin müssen wir die Sorgen unserer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und den menschenwürdigen Umgang mit den Flüchtlingen sicherstellen", so Vieregge. Die CDU-Vorsitzende sieht die Kreisverwaltung als Koordinatorin und wichtige Ansprechpartnerin nicht nur für die Städte und Gemeinden, sondern auch für alle freiwillig Aktiven in der Flüchtlingshilfe. "Die ehrenamtliche Unterstützung in Lippe ist hervorragend und verdient unseren Dank und größten Respekt", betont sie und fordert mit ihrer Anfrage auch Anreize vom Kreis, um die ehrenamtlichen Initiativen zu sichern und fortzuführen.
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"Sorgen der Bürger ernst nehmen"
Vieregge stellt Fragen zur Flüchtlingssituation in Lippe
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