1. Hauptsache Bewegung

    Bei "Oerliland" gab es viel zum Spielen und Toben

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    Oerlinghausen (kd). Ein Mal im Jahr wird die Sporthalle der Südstadtschule zum wahren Spieleparadies für Kinder. Bei "Oerliland", unmittelbar nach den Feiertagen, können sich Zwei- bis Achtjährige nach Herzenslust austoben. Die Jüngsten fühlten sich auf dem Bobbycar wohl und krochen durch einen Tunnel aus Holzelementen, die Älteren probierten die Pedalos aus, bei denen man eine gute Körperbeherrschung benötigt. Aus Sprungböcken und großen Turnmatten war eine Rutschbahn entstanden, Trampoline standen bereit, auf Rollbretter durfte man durch die Halle sausen. Und selbst so mancher Vater wurde dabei beobachtet, wie er sich an eines der Seile schwang, um hin und her zu pendeln. "Das ist eine gute Abwechslung", meinte eine Mutter. Peter Horstbrink nutzte mit seinen Kindern Ida (4) und Erik (2) das Spieleangebot zum ersten Mal. "Eine tolle Sache, die Beiden waren nach dem Kindergarten noch nicht ausgelastet", sagte er. Im Laufe des Nachmittags waren insgesamt 80 Kinder ins "Oerliland" gekommen, das von der Turnabteilung des TSV Oerlinghausen und der Kindertagesstätte "Am Zauberberg" gemeinsam ausgerichtet wird. 15 Mitarbeiterinnen und Helferinnen hatten den Parcours aufgebaut. Petra Baehr, Leiterin der TSV-Abteilung Turnen, freute sich, dass das Angebot bei Kindern und Eltern so gut ankommt. Denn gerade im Winter sei ausreichend Bewegung sehr wichtig. "Oerliland" fand bereits zum sechsten Mal statt. In diesem Jahr musste ein späterer Termin als sonst gewählt werden. Um das freie Toben zu ermöglichen hatten Handball- und Badmintonspieler des TSV eigens auf ihr übliches Training in der Halle verzichtet. "Eine schöne Geste", meinte Petra Baehr.

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