Bad Salzuflen (la). Wilfried Schmickler ist der "Wutbürger", dessen Waffe das geschliffene Wort ist! In seinem neuen Soloprogramm, mit dem er am Donnerstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr im Kur- und Stadttheater an der Parkstraße gastiert, kümmert er sich um die letzten großen offenen Fragen: "Wer ist der oder das Letzte, und wer macht am Ende eigentlich das Licht aus? Was ist dann aber das Allerletzte? Welche letzten Fragen müssen denn noch geklärt werden?" Karten im Vorverkauf zu 26,40 Euro (Abendkasse 29,70 Euro) gibt es an der Theaterkasse der Kurverwaltung, Telefon 05222/952909, und bei der Bürgerberatung im Rathaus.
Wilfried Schmickler beherrscht einfach alle Tonarten. Er kann laut und leise oder komplex-hintersinnig sein und schlicht kalauern. Er analysiert, bringt das Elend der Welt sehr konkret auf den Punkt. Er holt die verbale Keule genauso gerne mit lauter Stimme heraus, wie er mit leisen Tönen feine Stiche setzt. Wilfried Schmickler versteht sich in einem siebten Programm als Stimmungs-Aufheller und Muntermacher. So gründlich wie möglich und so aktuell wie nötig: Das Letzte, was die Zukunft braucht, sind Frust und Verdruss. Wilfried Schmickler, der Mann für die kurzweiligen zwei Stunden, kümmert sich darum und will immer nur das eine: "Gute Unterhaltung. Denn Gründe für schlechte Laune gibt es eh zu viele!" Wilfried Schmickler ist seit 1992 ständiger Mitwirkender der Kabarettsendung "Mitternachtsspitzen" des WDR. Bekannt wurde er vor allem durch den Ausruf "Aufhören! Aufhören, Herr Becker!", der lautstark Schmicklers regelmäßigen Schlussmonolog in der Sendung einleitet. Bis Oktober 2010 trat er in den "Mitternachtsspitzen" gemeinsam mit Uwe Lyko zudem als "Loki & Smoky" auf. Für das zweite Programm des WDR und für den "Schrägstrich" im WDR-Morgenecho ist Schmickler außerdem als Autor satirischer Radiobeiträge tätig. Ebenfalls für den WDR moderiert er viermal im Jahr im Rahmen der Reihe "Unterhaltung am Wochenende" die Hörfunksendung "Hart an der Grenze".
