1. Schüler durchlaufen den Berufsparcours

    BBS Neustadt begrüßt rund 500 Schüler aus Wunstorf, Neustadt, Garbsen und Langenhagen bei dritten Handwerksmesse

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    NEUSTADT (tau). Rund 500 Schüler aus Neustadt, Wunstorf, Garbsen und Langenhagen haben in dieser Woche am Berufsparcours der BBS Neustadt teilgenommen. Zum dritten Mal fand die Handwerksmesse statt und bot die Möglichkeit, verschiedene Berufe näher kennenzulernen. Sechs Fachbereiche stellten sich vor. Das war einer mehr als vor einem Jahr. Die höhere Vielfalt hatte allerdings auch einen Nachteil. Das Zeitfenster pro Station schrumpfte von bisher 45 auf nur noch 30 Minuten.

    In Gruppen durchliefen die Schüler die einzelnen Abteilungen, ließen sich die Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten erklären und probierten viele Dinge aus. Ziel des Angebotes war es, Haupt- und Realschüler für das Handwerk zu sensibilisieren und vor allem die Motivation zu wecken. Dafür bietet die BBS aus Sicht von Schulleiter Bernhard Marsch ideale Voraussetzungen. "Wir sind immer bestrebt innovative Technologien zu installieren und diese den Schülern zu vermitteln", so Marsch. CNC Maschinen im Holzbereich, 3D Drucker oder moderne BUS-Systeme, die eine intelligente Datenvernetzung ermöglichen, was für Betriebe künftig immer wichtiger werden wird, stehen zur Verfügung und tragen dazu bei, das Lerninteresse junger Menschen zu wecken. Daneben werden auch die traditionellen handwerklichen Fähigkeiten vermittelt. Die letzte Reform an den berufsbildenden Schulen, die der Geschäftsführer der Kreishandwerkschaft Neustadt/Burgdorf, Klaus Michalke, als Kahlschlag bezeichnete, sei von der Neustädter Schule sehr gut kompensiert worden. Das Verhältnis zwischen der Schule und den Betrieben sei ausgesprochen gut. "Wir nehmen die Chance sehr gerne wahr und unterstützen den Berufsparcours", so Michalke. Die Schülerzahlen der BBS einschließlich dem Neustädter Modell liegen stabil bei rund 4000. Die Schule bietet darüber hinaus auch Sprachlernklassen an, in denen Flüchtlinge unterrichtet werden. Das nächste sogenannte Sprint-Projekt startet am 1. Februar. Migranten im Alter von 18 bis 21 Jahren durchlaufen dann drei Module. Die Schwerpunkte gliedern sich in Spracherwerb, Vermittlung von regionaler Kultur und Einführung in das Berufs- und Arbeitsleben. Foto: tau

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