1. Migration und Heimat

    Veranstaltungen des Landestheaters

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    Detmold (la). Theater spielen im Iran, als syrischer Musiker in Deutschland arbeiten – wie geht das? Im Rahmen von "Chapeau at Night!" befragt Schauspieldirektor Martin Pfaff den syrischen Jesiden und Saz-Spieler Nahiad Abozid und den iranischen Film- und Theateregisseur und Stückeschreiber Mahdi Mehdiabadi über ihre Arbeit im Herkunftsland und im Exil. Beide Künstler werden am Samstagabend, 30. Januar, Kostproben ihres Schaffens geben. Nahiad Abozid lebt in Detmold, Mahdi Mehdiabadi lebt und arbeitet in Bielefeld, sein Theaterstück "Café Pulcherie" ist Ende Januar im Rahmen des 10. Iranischen Theaterfestivals in Heidelberg zu erleben.

    "Chapeau at Night! Kunst in der Fremde, Kunst als Heimat" findet ab 22 Uhr im Café Gothland, Bruchstraße 27, statt. Karten zu 5 Euro sind an der Theaterkasse erhältlich. Was das Leben in der Fremde bedeutet, wenn die über Jahre hinweg aufgebaute Sicherheit auf dem Spiel steht, thematisiert das Landestheater Castrop Rauxel in seinem Gastspiel "Schmerzliche Heimat"– einem Stück nach Semiya Simsek und Peter Schwarz. Die Inszenierung fokussiert den Anschlag der Terrorzelle NSU auf Enver Simsek am 9. September 2000 und beleuchtet parallel das Schicksal der Tochter des Ermordeten, der von der deutschen Justiz mit Misstrauen begegnet wird, statt ihr Schutz zu bieten. Am Montag, 22. Februar, ist das Gastspiel um 19.30 Uhr im Grabbe-Haus zu sehen.

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