1. Von ihren Ideen profitierten viele

    Hospizverein, Kinderschutzbund und die Tafel unterstützt

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    Lügde (afk). Verbesserungsvorschläge, die den innerbetrieblichen Ablauf verbessern, sind der Geschäftsleitung der Firma Schwering & Hasse Elektrodraht immer eine Prämie wert. Die Mitarbeiter, die davon profitierten, haben jetzt zusammengelegt und insgesamt 1.307 Euro an die Vertreter des Hospizvereins, die Tafel und den Kinderschutzbund überreicht. Sie waren sich einig: "Es gibt viele Gründe zu spenden." Und deshalb haben sie die von ihnen erarbeiteten Prämien konsequenterweise weitergegeben. Profitiert haben davon Vereine, die sich ehrenamtlich um Bedürftige in unserer Gesellschaft kümmern. "Wir spenden zwar vor allen Dingen Zeit, aber wir brauchen zur Deckung unserer Sachkosten auch Spendengelder", freute sich Gert Klaus vom Vorstand des Bad Pyrmonter Hospizvereins über den Scheck in Höhe von 635 Euro. "Das hilft uns sehr unsere Aufgaben zu erfüllen", merkte er an. Wie schwierig, aber auch wie erfüllend diese Arbeit mit Menschen in schwierigen Lebenslagen manchmal ist, beschrieb Monika Dreischer vom Hospizverein, die von ihrer Zeit als Begleiterin einer Familie mit einem schwerstkranken Kind berichtete.

    Hilfe brauchen auch diejenigen, die jede Woche die Pyrmonter Tafel besuchen und dort mit Lebensmitteln versorgt werden. Renate Weede und Brigitte Schrank von der Bad Pyrmonter Tafel freuten sich über 450 Euro an Spendengeldern. Hinter der Pyrmonter Tafel, die auch Lügder Bedürftige unterstützt, stecken rund 15 Ehrenamtliche, die viel Zeit in eine Arbeit stecken, die ohne die Unterstützung aus Spenden überhaupt nicht funktionieren würde. Die Zahl der Menschen, die das Angebot der Tafeln nutzen, steigt, stellten Weede und Schrank fest. Brigitte Schrank merkte an, dass es gut sei, dass es die Tafeln gebe, dass es aber für unsere Gesellschaft beschämend sei, dass es sie überhaupt geben müsse. Ähnlich könnte man es für die Arbeit des Kinderschutzbundes formulieren. 222 Euro konnte Silvia Groth vom Bad Pyrmonter Kinderschutzbund für die Arbeit dieses Vereins mitnehmen. Ihre Feststellung "Es hat mich wirklich gefreut, dass die S&H-Mitarbeiter an uns gedacht haben", spiegelte die Freude der anderen Vereinsvertreter wider und bot den Spendern die zufriedenstellende Gewissheit, dass sie bei ihrer Entscheidung alles richtig gemacht haben.

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