Leopoldshöhe (kd). Elf Jahre war Susanne Göppert aktiv für den Mensaverein an der Leopoldshöher Felix-Fechenbach-Gesamtschule tätig. Jetzt hat sie sich von der Aufgabe zurückgezogen. Aus einer Not heraus wurde durch die Initiative von Lehrern und Eltern im Juni 2004 der Mensaverein an der Gesamtschule gegründet. Susanne Göppert war von Anfang an dabei. Bis 2012 hatte sie sogar den Vereinsvorsitz, gab den Posten dann aber an Liane Schewe ab. Seit elf Jahren sorgte sie mit ihrem Helferteam dafür, dass die Schülerinnen und Schüler etwas Ordentliches zu essen bekommen. "Nix im Bauch - Nix in der Birne" lautete dann auch die Devise des Mensavereins. Inzwischen beschäftigt der Verein einen hauptberuflichen Koch und bereitet täglich bis zu 450 Essen zu. Die Mahlzeiten schmecken so gut, dass ständig mehr Kinder und Jugendliche die Mensa aufsuchen. "Das ist eine Entwicklung, die ohne Frau Göppert so nicht möglich gewesen wäre", lobte Schulleiter Uwe Scheele die Verdienste der rührigen Leopoldshöherin. Er dankte ihr auch im Namen des Lehrerkollegiums für das große Engagement im Verein und für die Schule. In seinem Rückblick ging er auf die Entstehung und den Werdegang des Mensavereins ein. Hier wird deutlich, was das Team all die Jahre geleistet hat. Für Susanne Göppert fängt nun das Leben nach der Schule an. Sie freut sich jetzt auf eine Tätigkeit als selbstständige Entspannungstrainerin. Als Mitglied bleibt sie dem Mensaverein weiterhin verbunden. "Wenn es auch in den ersten Jahren nicht leicht war und wir viele Hindernisse nehmen mussten, so habe ich es all die Jahre gern getan", verabschiedete sich Susanne Göppert.
-
"Nix im Bauch - Nix in der Birne"
Durch ihren aktiven Einsatz hat Susanne Göppert den Mensaverein geprägt
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum
