1. Kindersegen und viele Hochzeiten in 2015

    Standesamt veröffentlicht seine Statistiken für das vergangene Jahr

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    Detmold . 2015 war in mancher Hinsicht ein Rekordjahr. Das zeigen die Statistiken des Standesamtes Detmold. Es wurde so viel geheiratet wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr und auch die Zahl der Geburten ist so hoch wie nie. Über 430 Ehen geschlossen Insgesamt wurden in Detmold 437 Ehen geschlossen und somit 53 Trauungen mehr als im Vorjahr. Die Rückschau auf die Zahlen der vergangenen 13 Jahre zeigt, dass 2015 in Sachen Heiraten ein Rekordjahr war. Dabei wählten 89 Prozent der Paare einen gemeinsamen Familiennamen. Der "Klassiker" bleibt dabei weiterhin die Variante, nach der sich Jungverheiratete für den Namen des Mannes entschieden: 95 Prozent haben das getan. Nur 5 Prozent führen den Namen der Frau und 8 Prozent haben künftig einen Doppelnamen auf dem Klingelschild stehen. Außerdem wurden fünf Lebenspartnerschaften beurkundet. Das Standesamt verzeichnete ferner 109 Einbürgerungen. 2015 verstarben in Detmold 1.155 Personen (48 Prozent Männer, 52 Prozent Frauen). Mehr Jungen als Mädchen 1.923 Neugeborene erblickten in Detmold das Licht der Welt. Das sind 183 mehr als in 2014. Seit die Entbindungsstation des Klinikums Lemgo vor einigen Jahren geschlossen wurde, finden die meisten Geburten in Lippe in der Familienklinik in Detmold statt. Daher liegt hier die Zahl der Neugeborenen seitdem um durchschnittlich gut 500 höher als in den Jahren bis 2011. Beim Geschlechterverhältnis haben erneut die Jungen leicht die Nase vorn: 991 Knaben und "nur" 925 Mädchen kamen zur Welt. Die Eltern wählten für ihren Nachwuchs meist kurze, häufig zweisilbige Namen: Bei den Mädchen wird die Liste der beliebtesten Vornamen von den "Vorjahressiegern" angeführt. "Sophie" wurde 34 Mal und "Marie" 30 Mal in die Geburtsurkunde eingetragen. Auf Platz 3 liegt erneut "Mia" (30), gefolgt von "Emma" (21), "Johanna " (15), "Sophia" (13), "Lea", "Leni " und "Mila" (je 12) und Hannah (11) – um nur die Top Ten der beliebtesten Mädchennamen zu nennen. Bei den Jungs sind "Elias" (27) und "Jonas" (24) die häufigste Wahl der Eltern. Gefolgt von "Ben", "Leon", "Luca" und "Noah" (je 19 Mal). Auf den folgenden Rängen finden sich "Paul (16), "Alexander", "David" und "Milan" (je 14). 452 Kinder erhielten zwei Vornamen, drei Vornamen tragen 32 Kinder, 3 weitere werden in einigen Jahren mehr als drei Namen in ihren Personalausweis eintragen lassen müssen. Die Mehrzahl der Kinder – 1.423 Jungen und Mädchen – erhielten nur einen Vornamen.

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