1. Für den Ernstfall gerüstet

    Schulsanitäter nutzten Weihnachtsferien zur Fortbildung

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    Kreis Lippe (la). In Lippe gibt es zahlreiche Schulsanitätsdienste, dessen Mitglieder sich im Ernstfall um ihre Mitschüler kümmern. Damit diese auch gut gerüstet sind, bietet das Jugendrotkreuz Lippe regelmäßig Erweiterte Erste-Hilfe-Kurse. In den Weihnachtsferien nutzten 23 junge motivierte Ersthelfer von insgesamt sieben verschiedenen Schulsanitätsdiensten das Angebot und erfuhren von Ausbilder Kai Hempel viel Wissenswertes und Hilfreiches.

    "Sollte an den Schulen wirklich mal etwas Schlimmes passieren, so sind unsere Schulsanitäter die Fachleute. Deshalb sollten sie auch gut ausgebildet sein. Aber natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz, es sind schließlich Ferien", so Kai Hempel vom Jugendrotkreuz. Das Themenspektrum ist weit und gefächert. So lernen die Schüler, wie Blutdruck und Puls gemessen werden, aber auch wie ein Defibrillator eingesetzt wird oder wie eine Person mit einem Tragetuch oder einem Tragering aus gefährlichen Situationen fortgebracht werden kann. Natürlich durften blutige Situationen ebenfalls nicht fehlen, so versorgten zwei Teilnehmer gekonnt eine gefährliche Fremdkörperverletzung am Arm mit einem Druckpolster. "Ich finde das toll, wenn ich sehe, dass 23 Jugendliche ihre freie Zeit nutzen, um ihr Wissen in dem Bereich der Ersten Hilfe aufzufrischen. Das zeigt auch, dass unsere Arbeit mit den Schulsanitätsdiensten weiterhin erfolgreich läuft", so Stella Kraski, Jugendrotkreuzleiterin in Lippe. Ergänzend berichtet sie, dass eine gute Zusammenarbeit enorm wichtig sei, damit für auftretende Probleme oder Fragen schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden könne.

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