BAD REHBURG (jan). Es sollte kein gewöhnlicher Übungsdienst für die Ortsfeuerwehr Bad Rehburg werden, so hatte es sich Ortsbrandmeister Eik Lübkemann gewünscht. Er entschied sich für eine Einsatzübung auf dem Gelände des Maßregelvollzugszentrums Bad Rehburg.
Gemeinsam mit Gruppenführer Markus Drewes entwarf er ein Szenario, bei dem ein Brand im Obergeschoss des ehemaligen Schwesternwohnheims angenommen wurde. Rauch breitete sich im Erdgeschoss und zweiten Obergeschoss aus. Im oberen Geschoss konnten sich Personen auf den Balkon retten, im Erdgeschoss musste nach vermissten Personen gesucht werden. Bereits während der Anfahrt wurde die Ortsfeuerwehr informiert, dass sie gut über die Rückseite des Gebäudes anfahren könne, da dort die Balkone der Wohneinheiten liegen. Dort wurde die Balkonseite ausgeleuchtet und eine Steckleiter zur Menschenrettung in Stellung gebracht. Anschließend ging ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung auf dem Balkon vor. Der Patient wurde über die Leiter in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig begab sich über die Vorderseite ein Trupp unter Atemschutz über den Hofeingang zur Menschenrettung im Erdgeschoss. Dort wurde ein Dummy in einen Raum gelegt, um eine bewusstlose Person zu simulieren. Beide Szenarien wurden mehrfach durchgespielt, damit Feuerwehrleute an beiden Einsatzorten tätig werden konnten. Im Anschluss wurde eine kleine Begehung des Übungsgeländes vorgenommen. Einsatzleiter Markus Drewes und Ortsbrandmeister Eik Lübkemann bedankten sich bei Matthias Eckel und Olaf Eickmann vom Maßregelvollzugszentrum für die Zusammenarbeit und hoffen, auch künftig dort üben zu können. Foto: p
