1. Bauarbeiten sollen am 11. Januar weitergehen

    Ortsrat wird über weiteren Straßenausbau informiert

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    BOKELOH (gi). Die Bauarbeiten für die noch nicht fertiggestellten restlichen Parkplätze vor der Arztpraxis an der Schaumburger Straße sollen am 11. Januar (wenn es die Wetterlage zulässt) wieder aufgenommen werden. Sie sollen 14 Tage lang dauern. Wie es mit der weiteren Straßensanierung weiter geht, will laut Aussage der Stadtverwaltung Conrad Vinken vom Fachbereich Verkehr der Region Hannover in der Ortsratssitzung am 17. Februar erläutern. Fertig gestellt sind der erste Bauabschnitt von der B 441 bis zum Ortseingang Bokeloh und der Bereich der Schaumburger Straße vom Büchenorte bis zur Glück-Auf-Straße. Die Maßnahme dauerte vom 27. Oktober bis zum 22. Dezember, sie hat den Bokelohern einiges abverlangt. Die meisten Verkehrsteilnehmer hielten sich nicht an die veränderten Regeln. Hier einige Beispiele: Am Abzweig von der B 441 nach Bokeloh war eindeutig zu lesen: Verbot für Fahrzeuge jeder Art, Anliegerverkehr bis Baustelle frei. Viele Lkws fuhren durch, sie mussten von der Glück-Auf-Straße zurücksetzen. Einige fuhren zurück, einige durch die Ebelingstraße und andere durch die Straße Niedernfeld. Das Schild "Sackgasse" am Abzweig von der Raiffeisenstraße in das Niedernfeld wurde nicht nur von Lkw-Fahrern, sondern von der Mehrheit der Pkw-Fahrer ignoriert. Die Stadt wollte keinen Durchgangsverkehr über das Niedernfeld zur Schaumburger Straße zulassen. Dafür stand auch noch ein Schild "Verbot der Einfahrt" an der Einmündung der Straße Am Eichkamp in die Schaumburger Straße. Es wurde oft zu schnell durch die Seitenstraßen gefahren. Die von der Stadt aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlage in der Ebelingstraße war zwar gut gemeint, brachte aber nicht viel. Auch rechts vor links besonders in der Ebelingstraße/Hansastraße stieß auf wenig Beachtung. Schließlich mussten einige Schilder auf den Verkehrsinseln im Bereich der Bushaltestelle Ebelingstraße dran glauben. Sie wurden mindestens fünfmal besonders von zurücksetzenden Lkws (auch Baustellenfahrzeuge) umgefahren. Fazit: Jeder Verkehrsteilnehmer war ein Anlieger und wollte so schnell wie möglich an sein Ziel kommen. Verkehrsschilder zu beachten und Regeln einzuhalten, können da nur hinderlich sein. Doch die Baumaßnahme ist noch nicht zu Ende, der Großteil der Arbeiten im Dorf beginnt erst. Foto: gi

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