1. Asbesthalde: Sanierung beginnt Mitte Januar

    Abschließende Detailplanung und Ausschreibung laufen / Informationsveranstaltung am 14. Januar im Schützenhaus

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    Es handele sich dabei um die Abholzung der Halde und die eigentliche Baumaßnahme für die Oberflächenabdeckung und die Erstellung des Versickerungsbeckens. Außerdem wurden die Vergaben der erforderlichen Fremdprüfung der Baumaßnahme sowie der Überwachung der Immissionen auf den Weg gebracht. Für die Sanierungsarbeiten muss der Aufwuchs auf der Halde beseitigt werden. Da hierfür die naturschutzrechtlichen Regelungen (Brut- und Setzzeit) einzuhalten sind, muss die Maßnahme bis Ende Februar abgeschlossen werden. Der Auftrag hierfür wurde der Firma Envipro aus Pattensen, die mit vergleichbaren Arbeiten im Bereich der Asbestsanierung über große Erfahrungen verfügt, erteilt. Die Arbeiten beginnen Mitte Januar. Die öffentliche Ausschreibung der eigentlichen Baumaßnahme läuft zurzeit. Die Bauarbeiten sollen Anfang April beginnen und im Wesentlichen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Lediglich die Pflege der Anpflanzungen zieht sich bis 2018 hin. Auch das Grundwasser-Monitoring erstreckt sich auf die Folgejahre. Hierzu wird im Laufe des nächsten Jahres eine Planung erfolgen, heißt es weiter. In Anlehnung an die Deponieverordnung erfolgt neben der Eigenüberwachung der Baufirma bei der Herstellung der Oberflächenabdichtung auch eine Fremdprüfung durch eine unabhängiges, von der BAM (Bundesanstalt für Materialprüfung) anerkanntes Prüflabor. Der Auftrag hierfür wird nach öffentlicher Ausschreibung im Januar vergeben. Um den Nachweis zu führen, dass die Asbestfaserkonzentrationen bei den Baumaßnahmen im ubiquitären Rahmen bleiben, wurde eine Preisanfrage bei vier akkreditierten Messinstituten durchgeführt. Die Angebote lagen am 16. Dezember vor und werden zurzeit ausgewertet. Das Konzept für die Überwachung der Faserkonzentrationen soll neben den personen- bzw. arbeitsplatzbezogenen Messungen auf der Baustelle auch Messungen im direkten und weiteren Umfeld der Baustelle umfassen. Es wird von dem noch zu beauftragenden Messinstitut erstellt und mit dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt als zuständiger Überwachungsbehörde abgestimmt. Alle weiteren Details will die Region der Öffentlichkeit näher erläutern. Am 14. Januar, einen Tag vor Beginn der Rodungsarbeiten, findet im Luther Schützenhaus um 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Foto: tau

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