1. Perspektiven der 
Flüchtlingsarbeit

    Info-Abend von Stadt und Akademie

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    REHBURG-LOCCUM (jan). Informationen und die Chance, noch mehr Menschen in die Rehburg-Loccumer Flüchtlingsarbeit einzubinden wie auch, konkrete Ziele zu vereinbaren, soll ein Abend in der Evangelischen Akademie Loccum bieten. Für Freitag, den 15. Januar, 15.30 bis 21 Uhr, sind alle Interessierten zu dieser Veranstaltung eingeladen. Viele Kompetenzen werden benötigt, groß sind die Herausforderungen, aber auch die Chancen – ungefähr so fasst Ute Grolms vom Familien-Servicebüro der Stadt Rehburg-Loccum ihre Eindrücke aus den zurückliegenden Monaten zusammen. Grolms ist die Schnittstelle zwischen Hauptamt und Ehrenamt, bei ihr laufen viele Fäden zusammen, wenn es darum geht, den Flüchtlingen in der Stadt über die reine Versorgung mit Wohnraum hinaus zu helfen. Wer, was, wo und wie bereits macht und was benötigt wird im Blick zu haben sowie auch ehrenamtliche Hilfsangebote möglichst zielgerichtet zu koordineiern, sind einige ihrer Aufgaben. Die Vorstellung dessen, woran sie arbeitet, ist ein Teil des Info-Abends, den sie gemeinsam mit Andrea Grimm und Simone Schad-Smith - beide Studienleiterinnen in der Akademie - organisiert. Was die Stadt ansonsten leistet soll ebenso vorgestellt werden wie die Angebote des Landkreises und auch Institutionen und Vereine aus dem Stadtgebiet, die sich bereits engagieren, sollen zu Wort kommen können. Für die drei Frauen ist das jedoch nur der Einstieg in die Veranstaltung. In erster Linie möchten sie allen Gästen die Möglichkeit geben, ihre Anregungen und Fragen einzuwerfen, Themen zu sammeln und anhand derer in kleinen Gruppen zu diskutieren. Im Plenum sollen anschließend die Ergebnisse vorgestellt und im Idealfall Verabredungen für die nächsten Schritte getroffen werden. Einige Themenschwerpunkte für die Arbeitsgruppen haben Grolms, Grimm und Schad-Smith bereits formuliert. Wie kann den Flüchtlingen geholfen werden, die Sprache zu lernen? Wie steht es um die Wohnsituation insbesondere im Hinblick darauf, dass in diesem Jahr weitere Flüchtlinge nach Rehburg-Loccum kommen? Gibt es Menschen, die bereit sind, die Angekommenen über einen gewissen Zeitraum im Alltag zu begleiten? Welche Hilfe zur Integration können Vereine anbieten? Wie kann in Schulen und Kindertagesstätten geholfen werden? Und welche Chancen bestehen, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren? Weitere Themen würden sicherlich angesprochen und sollen ebenso bearbeitet werden, meinen die Frauen. Vieles geschehe bereits, sagt Grolms, vieles müsse sich aber auch noch einspielen. Ein Schritt auf dem Weg dahin, noch besser zu koordinieren und noch mehr Rehburg-Loccumer einzubeziehen, solle der Abend ebenfalls sein. Neben allen Herausforderungen, die sich durch die Flüchtlinge in der Stadt ergeben, möchte sie zusätzlich mehr in den Fokus rücken, welche Chancen diese Situation bietet. Nicht zuletzt nennt sie in diesem Zusammenhang das Damokles-Schwert des "demografischen Wandels", das in den vergangenen Jahren etliche Diskussionen um die Zukunft der Stadt bestimmte. Diese Diskussion scheint vorerst beendet. Sowohl Kindergärten als auch Schulen sind wieder besser belegt und auch Wohnungsleerstände sind kein Problem mehr. Zu dem Info-Abend in der Akademie sind alle interessierten Rehburg-Loccumer eingeladen. Um Anmeldung wird unter der Nummer (0 57 66) 81-1 22 oder per Mail unter heike.springborn@evlka.de gebeten, damit die Akademie für den Imbiss zur Abendbrotzeit planen kann. Foto: jan

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