1. Lebenshilfe dankt allen Jubilaren persönlich

    Ehrung von Mitarbeitern und Fachkräften – Mitgliederversammlung zieht Bilanz

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    Detmold. Selbstgebackener Kuchen, stimmungsvolle Musik und viel gute Stimmung – so hat sich die Lebenshilfe Detmold in einer Feierstunde bei zahlreichen Mitarbeitern und Fachkräften für deren langjährige Zugehörigkeit bedankt. Zur traditionellen Jubilarehrung begrüßte Hans Hermann Schmitz, stellvertretender Vorsitzender der Lebenshilfe, in der Kantine der Werre-Werkstatt viele Jubilarinnen und Jubilare sowie deren Angehörige. Er freue sich auf einen angenehmen Nachmittag mit schönem Klönschnack bei Kaffee und Kuchen, sagte er, "und dabei wird es bestimmt um den Satz gehen: Weißt Du noch?" Vorstandsmitglied Jochen Kotzenberg, unterstützt vom Vorsitzenden Hermann Hibbeler, fand für jeden der Jubilare ein paar individuelle Worte des Dankes für den langjährigen Einsatz bei der Lebenshilfe, sei es als Mitarbeiter oder Fachkraft – so konnten alle Gäste der Feierstunde die "Lebensläufe" der Geehrten bei der Lebenshilfe noch einmal Revue passieren lassen. Für 25-jährige Tätigkeit wurden Ludger Veit, Hans-Dieter Weber, Werner Freitag, Nicola Lücke, Ramona Skrotzki, Ingo Kersting, Nicole Lüke und Anke Heinemann sowie in Abwesenheit Volker Lose, Peter Erdmann und Uwe Steinnagel ausgezeichnet. Seit 35 Jahren sind Jürgen Benz, Doris Müller, Edwin Ortner und Heinz Röwenstrunk Mitarbeiter bei der Lebenshilfe, seit 45 Jahren Günther Kiel, Ulrich Papendiek und Maria-Theresia Chmielek. Für 50 Jahre Mitarbeit wurde Ingrid Winkel in Abwesenheit geehrt. Als Fachkräfte wurden für 25-jährige Zugehörigkeit Wolfgang Köpke und Sabine Süß, in Abwesenheit Andreas Wüseke, Ulrike Böltke und Waltraud Pott geehrt, für 35 Jahre Rolf Horstschäfer (abwesend). In den Ruhestand wurden Reinhold Gwiasda, Erna Wahl, Dieter Pierenkämper und Waldtraud Pott verabschiedet. Allen Jubilarinnen und Jubilaren überreichten Jochen Kotzenberg und Hermann Hibbeler bunt gestaltete Kissen als Geschenk. Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit stimmungsvollen Pop-Melodien auf Gitarre und Flöte.

    Durchwachsene Bilanz Licht und Schatten bestimmten die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe im Telekom-Gebäude am Braunenbrucher Weg. Einerseits freuen sich die Werkstätten über neue Auftraggeber, andererseits steigen die Kosten durch Tariferhöhungen stärker als die Refinanzierung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe, teilt die Lebenshilfe mit. Das Spektrum der Aufgaben wachse zudem ebenso stetig wie die Zahl an Mitarbeitern und Fachkräften in den Werkstätten. Zusätzliches Personal in den Wohnstätten wurde dagegen vom Landschaftsverband in Münster nicht genehmigt. Uneinheitlich sei auch die Lage bei den Bauvorhaben: Die Arbeiten am künftigen Werkstattgebäude auf dem früheren BVO-Gelände am Detmolder Bahnhof können im Frühjahr 2016 beginnen, der Umzug der Verwaltung von der Freiligrathstraße zum Bahnhof verzögere sich dagegen. Als neue Projekte hat die Lebenshilfe die Inklusionsassistenz in Schulen des Altkreises Detmold sowie die Fortentwicklung des "Detmolder Lernwegemodells" auf europäischer Ebene begonnen. Die Jahresbilanz 2014 des Vereins schließt mit einem Defizit von 189.000 Euro ab, das aus Rücklagen gedeckt wird. Freude bereite dagegen das Wachstum im Bereich Catering der "Kaffeebar unErwartet gGmbH".

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