B ad Salzuflen. Über 100 Unternehmer trafen sich kürzlich zu einem Meinungsaustausch im Best Western Hotel Ostertor in Bad Salzuflen. Die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) hatte zum Kommunalen Wirtschaftsgespräch eingeladen. Den Fragen der Unternehmen stellten sich Bürgermeister Roland Thomas sowie der Leiter des Wirtschaftsservices der Stadt, Hans Hofste. Zentrale Themen des Abends waren die Verbesserung der Breitband-Infrastruktur, der Parkraumbeschilderung und des Straßenzustandes, der Umgang mit den knappen Gewerbeflächen sowie die strategische Ausrichtung der Salzestadt.
Bad Salzuflen habe den Vorteil auf mehreren Säulen zu stehen, so Bürgermeister Thomas. Wir haben einen Dreiklang aus Gesundheit und Tourismus, mittelständischem Gewerbe und dem Messestandort. Diese vielfältige Ausrichtung sieht Thomas als Stärke, weil sie einseitige Abhängigkeiten reduziert. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Auf Grund der guten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft stößt die Stadt im Hinblick auf die Verfügbarkeit freier Gewerbeflächen an Grenzen. Lediglich 25.000 Quadratmeter stehen Interessierten noch zur Verfügung. Diese befinden sich nicht auf dem Stadtgebiet von Bad Salzuflen, sondern im Gewerbepark OWL, einem interkommunalen Projekt der Städte Bad Salzuflen, Herford und Bielefeld. Nicht nur in der Innenstadt müsse beim Stichwort Beschilderung nachgebessert werden. Die Anwesenden wünschten sich auch Wegweiser, die zu den Unternehmen führen sowie einen Verweis auf das Messezentrum entlang der Autobahn. Die Anwesenden waren sich einig, dass hier ein neuer Vorstoß durch Unternehmen, Stadt und IHK in Richtung Straßenbaulastträger erfolgen solle.