1. Ins neue Jahr mit einem
Reigen schönster Melodien

    Neujahrskonzert der NWD mit Ulrich Schneider als Solist

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    Bad Salzuflen (la). Es kann getrost als Tradition bezeichnet werden, dass die Nordwestdeutsche Philharmonie das neue Jahr gleich am ersten Tag mit einem Konzert in der Konzerthalle im Kurpark von Bad Salzuflen begrüßt. Dies ist auch 2016 so, wenn das Orchester am Freitag, 1. Januar, um 19.30 Uhr sein Neujahrskonzert gibt, das wie eh und je besonders schwungvoll über die Bühne gehen wird. Als Gast am Pult wird sich Johannes Klumpp, einer der hoffnungsvollsten Vertreter der Generation junger deutscher Dirigenten, auch als Moderator präsentieren. Als Solist steht ihm der Bass Ulrich Schneider zur Seite. Karten im Vorverkauf zu 19 bis 32 Euro in den verschiedenen Kategorien gibt es an der Theaterkasse der Kurverwaltung, Telefon 05222/952909, und bei der Bürgerberatung im Rathaus an der Rudolph-Brandes-Allee.

    Zur Einstimmung geht es verhältnismäßig ruhig los mit Stücken aus Ludwig van Beethovens einziger Oper "Fidelio". Es folgen im ersten Teil des Abends Musiken aus Karl Millöckers "Der arme Jonathan", Richard Wagners "Der fliegende Holländer", Nikolaus von Rezniceks "Donna Diana" und Albert Lortzings "Der Wildschütz". Nach der Pause geht es zunächst französisch weiter mit Werken von Charles Gounod und Émile Waldteufel, ehe die "Klassiker" der Neujahrskonzerte von Karl Millöcker, Franz Lehár und Johann Strauß angestimmt werden. Darunter die Arien "Ach ich hab sie ja nur auf die Schuler geküsst" und "Ja das Schreiben und das Lesen". Und dann können sich die Musiker nach dem "Banditengalopp" noch einmal so richtig "austoben", wenn sie das "Tico Tico" von Zequinha de Abreu als abschließenden Höhepunkt intonieren. Nach seiner Tätigkeit als Erster Kapellmeister am "Musiktheater im Revier" in Gelsenkirchen ist Johannes Klumpp seit der Saison 2013/14 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Folkwang Kammerorchesters Essen. Daneben ist er seit 2013 Künstlerischer Leiter des Festivals der Sommer-Akademie Schloss Hundisburg und führt ihn seine Konzerttätigkeit zu bedeutenden Orchestern in ganz Deutschland. Bereits während seines Studiums wurde er Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates und stieg bis in die höchste Förderstufe auf. Von 2010 bis 2014 war er Mitglied der Künstlerliste "Maestros von morgen". Ferner kann er auf verschiedene Erfolge bei bedeutenden Wettbewerben verweisen.

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