1. Flüchtlingskrise beherrscht die Politik

    Regionspräsident Hauke Jagau zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2015 / Wichtige Themen auf den Weg gebracht

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    Wenn wir Bilanz ziehen, gehört auch eine beeindruckend hohe Beschäftigungsquote dazu. Beim öffentlichen Personennahverkehr hat die Region in den letzten Jahren sowohl das S-Bahn-Angebot als auch den Busverkehr – auch für Wunstorf – weiter gestärkt. Zudem ist es gelungen, weite Teile der Medizinstrategie 2020 der Klinikum Region Hannover GmbH in die Umsetzung zu bringen. Ziel ist, weiterhin eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung zu garantieren. Die Defizite des Klinikums konnten halbiert werden. Wir müssen aber nach wie vor daran arbeiten, durch Schwerpunktsetzungen die Behandlungsqualität zu erhöhen. Die Planungen für einen Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Wunstorf sind ebenfalls weit fortgeschritten. In Wunstorf hat die Region außerdem 2015 eine neue Außenstelle für die Familien- und Erziehungsberatung bezogen. Damit gibt es auch hier eine wohnortnahe Beratungsmöglichkeit der Jugendhilfe. In der zweiten Jahreshälfte hat uns natürlich - wie alle – die Flüchtlingsfrage beschäftigt. Die Dimensionen haben uns überrascht. Rückblickend denke ich: Wir haben viel geschafft – einiges unter dem Augenmerk der Öffentlichkeit, ein Großteil findet aber statt, ohne dass es groß registriert wird. Das Berufsschulkonzept wird 2016 weiter umgesetzt. Zudem stehen wir vor der Aufgabe, möglichst viele junge Menschen in Ausbildungsverhältnisse zu bekommen und da, wo es nötig ist, Hindernisse abzubauen. Das heißt, wir werden weiter intensiv den Übergang von der Schule in den Beruf im Fokus haben. Außerdem stehen wichtige Entscheidungen zur Zukunft des Klinikums Region Hannover an. Die Standortfrage im Nordosten der Region muss geklärt werden. Wir wollen auch dort eine gute wohnortnahe Gesundheitsversorgung für die Bewohnerinnen und Bewohner sicherstellen.

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