RIEHE (jl). Wie war das eigentlich damals, als in Riehe teilweise noch Pferde und Kühe in der Landwirtschaft eingesetzt wurden und das Straßenbild prägten? Antworten gibt die soeben fertig gestellte 15. Ausgabe der "Rieher Heimatblätter". Darin widmet sich der "Arbeitskreis Heimatgeschichte" im Verein "Glück-Auf Riehe" dem letzten Teil der Dorf- und Schulchronik von 1959 bis 1972.
Die Straßen waren längst noch nicht alle befestigt und beleuchtet. Das Trinkwasser förderten die Rieher noch aus Brunnen, an eine Kanalisation der Abwässer war nicht zu denken. Nur ein paar Eindrücke, die die neuen Heimatblätter durch die von den damaligen Lehrern geführte Dorf- und Schulchronik vermitteln wollen. Weitere Themen sind unter anderem die Waldbrände im Juni 1959, die Kommunalwahl 1968 und ein Brief der verabschiedeten Lehrerin Rogge an ihre Schulkinder. Aber auch die weitere Geschichte des Schulgebäudes, das Klassentreffen im Juni 1980 und ein Kapitel "aus aktuellem Anlass der Flüchtlingskrise" sind Teil des Heftes. Mit der Einstellung des Schulbetriebes 1972 schließt diese Ausgabe die dreibändige Chronik der Rieher Schulgeschichte. Durch den Abdruck der Chronik und deren Illustration in dieser und den letzten vier Ausgaben der Heimatblätter ist diese Epoche der Rieher Geschichte allen Interessierten zugänglich gemacht worden. Zu beziehen ist die aktuelle Ausgabe wie gewohnt über Wilhelm Schröder (05723/6784). Eine Aufstellung aller bisher erschienenen Exemplare mit den entsprechenden Themen ist im Internet auf www.riehe.de unter der Rubrik "Geschichte/Rieher Heimatblätter" zu finden.