Detmold (js). Wenn drei verschiedene Welten aufeinanderfallen und sich in der Kunst wiederfinden, dann bietet dies die ideale Vorlage, um auch andere in diese Welt eintauchen zu lassen. Dies dachten sich auch die Künstlerinnen Anja Duray (Polen), Ludmila Perez-Mondeja (Kazachstan) und Nusayba Günther Awad (Ägypten). Ihre ausgestellten Bilder im Foyer der Stadthalle spiegeln "Eine Sicht vom Leben" wider, so auch der Titel der Ausstellung. Trotz ihrer Verschiedenheiten treffen sie sich gemeinsam in der Welt der Kunst. Die Bilder der drei Künsterinnen bedienen sich dabei ganz unterschiedlicher Stile. Anja Duray, die bereits im letzten Jahr in der Stadthalle ausgestellt hat, widmet sich größtenteils der Portraitmalerei. Ihre Bilder wirken dabei authentisch und vermitteln dem Betrachter, Teil dieser dargestellten Szenen zu sein. In Nusayba Günther Awads Arbeiten in Öl wird die Sehnsucht nach dem Orient erweckt. Ihre Farben in ihren portraitierten Frauenbildnissen sind kräftig. Durch das herausstechende Rot glaubt man ein Stück in die orientalische Welt eintauchen zu können. Die Künsterlin Ludmila Perez-Mondeja zeigt in ihren Exponaten ihre ganz eigene Sicht auf bekannte lippische Sehenswürdigkeiten. Dabei verzichtet sie auf große Farbexperimente. Ihre Bilder sind sehr in Grau und Schwarz gehalten und doch scheinen sie dadurch an Stärke zu gewinnen. Die Ausstellung im Foyer der Stadthalle findet noch bis zum 28. Februar statt und ist von Dienstag bis Donnerstag von 10 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es noch zwei Öffnungstermine samstags, am 9. und 16. Januar, jeweils von 9 bis 13 Uhr. Eine der Künsterlinnen wird immer persönlich vor Ort sein. Der Eintritt ist frei.
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"Sicht vom Leben" beflügelt die Phantasie
Exponate dreier Kulturen im Foyer der Detmolder Stadthalle
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