1. "Horrido" unter der Kuppel

    Lippische Schützen besuchen politische Bundeshauptstadt

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    Kreis Lippe/Berlin. "Feuer frei" hieß es für einige Mitglieder der lippischen Schützenvereine kürzlich in Berlin. Gezielt wurden anschließend Fragen zur Bundespolitik und zur Arbeit des lippischen Bundestagsabgeordneten Cajus Caesar gestellt. Dass die Schützen dabei auch ins "Schwarze" trafen, war allerdings mehr der politischen Richtung des Gastgebers geschuldet. Dieser hatte die traditionsbewussten und sportlich engagierten Lipper zu einer dreitägigen politischen Bildungsfahrt in die Bundeshauptstadt eingeladen. Unter der Regie des Bundespresseamtes konnten die Lipper hinter die Kulissen des Verteidigungsministeriums blicken, im Plenarsaal eine Debatte verfolgen und die Arbeitsstätte des heimischen Abgeordneten aus dem Kalletal besichtigen. Im Ministerium erläutrte ein Referent der Gruppe durch einen bürgernahen Vortrag Einblicke in die politischen Abläufe der militärischen Verteidigung sowie in die zentralen Führungselemente der Verteidigungsministerin. Anschließend besuchte die Gruppe das Ehrenmal der Bundeswehr, an dem den Soldaten und zivilen Angestellten, die seit Gründung der Bundeswehr 1955 ums Leben gekommen sind, gedacht wird. Im Plenarsaal erlebten die Schützen Cajus Caesar bei seiner Rede als Hauptberichterstatter des Haushalts "Ernährung, Landwirtschaft und Forsten". Bei einer anschließenden Diskussionsstunde nahm sich Caesar Zeit, um mit seinen Gästen über Haushaltsberatungen in seinem Ressort oder auch über die aktuelle politische Lage zu sprechen. Caesar betonte zur derzeitigen Flüchtlingssituation nochmals: "Wer als Kriegsflüchtling hier bleiben darf, muss sich auch an unsere Werte halten und schnell durch Sprache, Ausbildung und Arbeit integriert werden. Wirtschaftsflüchtlinge sind an den Außengrenzen zurückzuweisen oder durch die Bundesländer schnellstmöglich wieder abzuschieben. Durch Hilfen in den Flüchtlingsländern und diplomatische Lösungen zu mehr Frieden, seien zuallererst die Ursachen der Flüchtlingsströme anzugehen." Ein Besuch des Deutschen Historischen Museum und eine Stadtführung rundeten das organisierte Progamm ab. Vor der Rückreise blieb den Lippern allerdings auch noch Zeit für eine persönliche Stippvisite auf dem Kudamm, am "Alex", "Unter den Linden" oder anderen Sehenwürdigkeiten im Stadtkern. Zum Abschluss lobte Cajus Caesar den stetigen ehrenamtlichen Einsatz der Schützen, der entscheidend zum Traditionserhalt in der Gesellschaft beitrage. Darüber hinaus bedankte er sich für die Gastgeschenke, die ihm der Vorsitzende des Lippischen Schützenkreises, Dr. Stephan Breuning und sein Stellvertreter Heinrich Wallbaum (Schmiedefigur des Bundesadlers) sowie die Horn-Bad Meinberger Schützen (Abbild der Externsteine) überreichten.

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