STEINHUDE (tau). Den Vorlesewettbewerb am Schulzentrum Steinhude haben in diesem Jahr Yasmin Saad (6bR) und Veith Beutler (6bG) gewonnen. Sie erhielten die meisten Punkte von der Jury, die aus Lehrern, Elternvertretern und Schülern bestand. Bewertet wurden Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl. Es gab zwei Durchgänge. In der ersten Runde lasen die Schüler aus ihren Lieblingsbüchern vor, die sie selbst ausgewählt hatten. Vor allem bekannte Buchtitel wie "Die drei Ausrufezeichen", "Harry Potter" und "Tintenherz" stehen bei den Schülern hoch im Kurs.
In der zweiten Runde stellten die Mädchen und Jungen ihr Können beim Vorlesen eines Fremdtextes erneut unter Beweis. Die Jury hatte dafür das Buch "Wir werden nicht von Yaks gefressen*: *hoffentlich" ausgesucht. Zwischen den einzelnen Durchläufen gab es außerdem Musik. Jede Klasse des sechsten Jahrgangs wählte zwei Kandidaten für die Endrunde des Wettbewerbs aus. Neben den beiden Gewinnern nahmen außerdem Marvin Thiele (6aR), Sarah Horn (6aR), Melina Demiray (6bR), Kemi Hodann (6aG), Robin Gruber (6aG) und Hannah Breitenstein (6bG) an dem Wettkampf teil. Für Yasmin Saad und Veith Beutler geht die Reise jetzt weiter. In Garbsen treffen sie auf die Gewinner anderer Schulen aus der Region und ermitteln dort wiederum die besten Vorleser. Theoretisch könnte es dann immer weiter bis zum Bundeswettbewerb gehen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist der Initiator des Vorlesewettbewerbs. Denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung, so der Leitgedanke. Lesefreude und Lesemotivation stehen dabei im Vordergrund. Am Schulzentrum ist das auch in diesem Jahr wieder gut gelungen, wie Deutschlehrerin Anke Schuster bestätigt. In ihrer Klasse haben sich viele Schüler für neue Bücher begeistern können. Und wer nicht so genau wusste, welche Geschichte interessant sein könnte, erhielt wertvolle Tipps von Bibliothekarin Barbara Wilkens. Auch die Lehrer bekamen Anregungen von den Schülern. "Da gibt es einige tolle Bücher, die ich in den Weihnachtsferien unbedingt noch lesen muss", so Anke Schuster. Foto: tau
